2023 war ein sehr negatives Jahr für das Kawasaki Puccetti Racing Team, das in den bisher elf ausgetragenen Superbike-Runden nur 2 Punkte gesammelt hat. Eine Ausbeute, die zu weit unter den Erwartungen lag, die zu Beginn der Saison recht hoch waren, wenn man bedenkt, dass ein erfahrener Fahrer wie Tom Sykes eingestellt wurde. Die Ergebnisse kamen nicht an und es gab auch eine vorzeitige Scheidung mit dem Weltmeister von 2013, der durch Tito Rabat ersetzt wurde (Lucas Mahias fuhr nur in Magny-Cours). Jetzt kommt die letzte Veranstaltung im Kalender und es gibt einige interessante Neuigkeiten bezüglich des Emilian-Teams.
Superbike Jerez, Rabat mit der offiziellen Ninja ZX-10RR
Es wurde angekündigt, dass Rabat mit Unterstützung von KRT eine Werks-Kawasaki ZX-10RR in Jerez haben wird. Eine wichtige Neuerung, die Teil des für 2024 ins Leben gerufenen Projekts ist, nämlich dem Puccetti-Team ein offizielles Motorrad und damit ein deutlich besseres technisches Paket zur Verfügung zu stellen, wie uns Manuel Puccetti selbst vor einigen Wochen bestätigte.
In der offiziellen Pressemitteilung heißt es, dass dies für das Team auch der Beginn einer Reise ist, auf der es um die prestigeträchtigen Ergebnisse der Vergangenheit kämpfen wird (16 Podestplätze und 2 Siege). Um das Puccetti-Team nicht zu verlieren, musste sich Kawasaki auf bessere technische Bedingungen einigen. Ohne angemessene Unterstützung bestand die reale Gefahr eines Markenwechsels.
SBK und Puccetti sind mit der Unterstützung von Kawasaki zufrieden
Manuel Puccetti hofft, diese schwierige Saison positiv abzuschließen und kann nur froh sein, für das Wochenende in Jerez eine Werks-Ninja ZX-10RR zur Verfügung zu haben. „Wir sind glücklich und stolz, dass Kawasaki sich entschieden hat, uns mit einem offiziellen Paket mit einem von KRT unterstützten Leihrad zu unterstützen. Wir werden versuchen, diesen Moment zu nutzen und ihn als einen ersten Schritt auf dem Weg zu den prestigeträchtigen Ergebnissen zu betrachten, die wir verdienen. Ich nutze diese Gelegenheit, um Kawasaki, allen unseren Sponsoren und Unterstützern zu danken, die uns in Jerez besuchen werden„.
Das Emilian-Team ist ein historischer Partner von Kawasaki und das Ziel besteht darin, die Ergebnisse im Jahr 2024 deutlich zu verbessern. Auch wenn das Unternehmen Akashi nicht die Entwicklung eines neuen Motorrads geplant hat, besteht dennoch Zuversicht, aus diesem Strom noch mehr Potenzial herausholen zu können. Es wird auch interessant sein zu sehen, welcher Fahrer nächstes Jahr den Verdona des Puccetti-Teams fahren wird. Der große Traum ist Fabio Di Giannantonio, der jedoch hofft, in der MotoGP zu bleiben. Es gibt Kontakte mit mehreren Namen.
Foto: Kawasaki Puccetti Racing Team