Am 2. Februar wird er 37 Jahre alt, doch Jonathan Rea ist im Herzen immer noch ein Kind und sehr siegeshungrig. Gerade weil er glaubte, dass er noch gewinnen kann, beschloss er, seine geliebte Kawasaki zu verlassen und sich Yamaha anzuschließen. Er ist überzeugt, dass er mit der R1 bessere Chancen auf den siebten Superbike-Titel haben wird.
Superbike, wann geht Rea in den Ruhestand?
Der nordirische Fahrer trainiert hart, um für die nächsten Tests bereit zu sein, die für Jerez (24.-25. Januar) und Portimao (29.-30. Januar) geplant sind. Es wird das erste Spiel des Jahres 2024 mit Alvaro Bautista, Toprak Razgatlioglu und den anderen Gegnern geben. Die ersten Kilometer, die er mit der Yamaha zurückgelegt hat, stimmen ihn optimistisch, aber er weiß, dass noch viel Arbeit vor ihm liegt, um an die Weltmeisterschaft zu denken.
Rea hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben, ein weiteres Zeichen dafür, dass an einen Rücktritt noch nicht gedacht wird: „Ich werde nicht in Rente gehen, solange ich konkurrenzfähig bin und Spaß habe. Ich habe noch nicht darüber nachgedacht, in den Ruhestand zu gehen, ich kann es kaum erwarten, mein Abenteuer mit Yamaha zu beginnen„.
Der sechsfache Superbike-Champion will zum richtigen Zeitpunkt in den Ruhestand gehen, er will nicht zu alt werden: „Ich sage nicht, dass dies mein letzter Vertrag sein wird. Aber in fünf Jahren möchte ich nicht hier sein. Ich bin seit meinem 21. Lebensjahr in diesem Fahrerlager. Wenn ich mit 40 noch hier bin, sagt mir jemand, ich soll Platz für die jungen Leute machen. Es gibt viele, die schnell sind„.
Jonny wird es nicht wie Valentino Rossi machen, der bis zu seinem 42. Lebensjahr in der MotoGP blieb und in den letzten zwei bis drei Saisons deutliche Leistungseinbußen hinnehmen musste. Und nicht einmal wie Max Biaggi, der mit 41 Jahren beschloss, sich als Superbike-Champion vom Rennsport zu verabschieden (und 2015 mit zwei Wildcards zurückkam). Er will vorzeitig aufhören und einen Platz für einen jüngeren Kollegen freimachen. Offensichtlich denkt er jetzt nicht darüber nach und konzentriert sich nur darauf, mit der Yamaha sein Bestes zu geben. Er hat eine ganz klare Mission: zu gewinnen. Der Rest wird zu gegebener Zeit ausgewertet.
Foto: Pata Yamaha Prometeon