MotoGP, reduzierter Hubraum ab 2027: Ankündigung von Pit Beirer

Das aktuelle technische Reglement der MotoGP läuft im Jahr 2026 aus und die Hersteller diskutieren seit Monaten über die Regeln der Zukunft. Es ist nicht einfach, in jedem Punkt eine Einigung zu erzielen, aber es ist wichtig, dass die Parteien zusammenkommen, um der Königsklasse der MotoGP eine glänzende Zukunft zu garantieren.

MotoGP, andere Motoren ab 2027: Bierer spricht

Zu den Ideen, die auf dem Tisch liegen, gehört die Reduzierung des Hubraums der Prototypen von 1000 auf 850 cm³. Ein Vorschlag, über den sich Ducati, Honda und Yamaha praktisch sofort einig waren, während KTM später überzeugt wurde. Das Gegenteil war Aprilia, das darauf abzielte, die Leistung durch Vergrößerung der Bohrung zu reduzieren, um die 1000-cm³-Motoren beizubehalten.

Pit Beirer, KTM-Motorsportdirektor, machte gegenüber Speedweek einige wichtige Aussagen: „Wir sind mit der Reduzierung auf 850 ccm einverstanden. Wir halten es für eine sinnvolle Reduzierung, denn wenn man 150 ccm wegnimmt, reduzieren sich Drehmoment und Leistung. Mit diesem Hubraum lässt sich ein interessantes MotoGP-Reglement entwickeln. Nun gibt es eine stabile Mehrheit für die 850er„.

Beirer erwähnte auch Aprilias Position: „Grundsätzlich möchte er bei 1000 ccm bleiben und das war ursprünglich auch unsere Idee. Nach langer Diskussion sind wir in Richtung 850cc gegangen, was durchaus positive Aspekte hat. Für uns war es zunächst eine Kostenfrage, den Motor nicht so radikal zu verändern, es wäre günstiger gewesen, mit der bestehenden Basis weiterzuarbeiten. Die Kostenseite betrifft alle, nicht nur Aprilia„.

Aerodynamik, was wird passieren?

Einstimmigkeit im MSMA (Herstellerverband) ist wichtig, aber nicht leicht zu erreichen. Es gibt viele Themen, bei denen wir einen Treffpunkt finden müssen. Ein weiteres sehr heikles Thema ist die Aerodynamik. Es wird derzeit darüber diskutiert, sie ab 2027 zu reduzieren: Geräte und Flossen sind im Visier.

Ducati ist am meisten dagegen, da sie in diesem Bereich viel investiert hat. Wir werden sehen, ob es in den nächsten Wochen Neuigkeiten gibt. Ziel ist es, noch vor Jahresende eine Lösung zu finden.

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