Valentino Rossi sagt sich: „Er hat mir zusätzliche Kraft gegeben“

Valentino Rossi

Valentino Rossi konnte den Nürburgring-Lauf nicht beenden, aber seine zweite Saison im Fanatec GT WCE war bereits eine große Zufriedenheit. Der Sieg in Misano mit BMW hat gezeigt, dass die Klasse auch nach der Umstellung von zwei auf vier Räder nicht wasserfest ist. Warten auf den nächsten Schritt und darauf, mit einem Prototyp den großen Traum der 24 Stunden von Le Mans verwirklichen zu können.

Das zweite Leben von Valentino Rossi

Ein Leben voller Herausforderungen und Siege für den Champion aus Tavullia, der die MotoGP am Ende der Saison 2021 verließ. Er hielt keinen Moment inne, hatte bereits eine Vereinbarung mit Audi in der Tasche, in die GT World Challenge Europe zu wechseln. Ab 2023 wechselte es die Marke und trug die Elica-Lackierung, wodurch es sich der Marke Elica annäherte. Auf dem Nürburgring konnte das legendäre Auto mit der Nummer 46 aufgrund eines Unfalls seines Boxkameraden Maxime Martin die Ziellinie nicht überqueren.

In der abschließenden Nachbesprechung fasste Valentino Rossi sein neues Automobilabenteuer zusammen und erwähnte dabei unvermeidlich die MotoGP. „Jetzt habe ich ein weiteres Jahr Erfahrung in dieser Meisterschaft und in dieser Art von Rennen, die sich in vielerlei Hinsicht von der MotoGP unterscheidet. Jetzt fühle ich mich im Auto wohler„. Der Doktor äußerte sich auch zum Übergang vom Audi R8 zum BMW M4: „Ich bin mit BMW zufrieden. Das ist seit dem ersten Rennen in Dubai so. Wir standen schon mehrmals auf dem Podium, aber der Sieg in Misano war natürlich etwas ganz Besonderes. Das gab mir noch einmal zusätzliche Kraft„.

Ähnlichkeiten mit der MotoGP

Es war ein Zufall, dass er seinen ersten GT-WCE-Sieg bei einem Sprintrennen auf seiner beliebten Rennstrecke in der Nähe seiner Heimat Misano errang. „Maxime und ich sind im Sprint immer stark. Auch in Brands Hatch standen wir auf dem Podium. Es sind kurze Rennen und man muss vom Start an Gas geben – kommentierte Valentino Rossi -. In Monza hatten wir gute Chancen, es zu schaffen, hatten aber auch Pech (Sie schieden mit einem Reifenschaden aus, als sie kurz vor dem Podium standen)“.

In der Welt der Wettbewerbe, in denen nichts ausreicht, um Situationen zu wenden, müssen Sie wissen, wie Sie den entscheidenden Moment nutzen. Oder beißen Sie in schwierigen Zeiten die Zähne zusammen. In einem Punkt hat Valentino Rossi das Gefühl, dass er sich wie zu MotoGP-Tagen verbessern muss. „Meine Stärken an einem Wochenende sind denen bei einem Motorradrennen sehr ähnlich. Im Qualifying bin ich nicht sehr stark und muss mich steigern. Mit neuen Reifen und wenig Sprit im Tank eine schnelle Runde zu fahren, ist schwierig… Im Rennen hingegen bin ich immer stark und habe eine gute Pace. Ich denke, das ist meine Stärke, aber ich muss mich im Qualifying noch verbessern„.