Supersport Jerez: Nicolò Bulega bereitet seinen Abgang als König vor

Nicolò Bulega hat verstanden, was es bedeutet, Champion zu sein. Du kommst in der Endphase einer dominierten und bereits gewonnenen Weltmeisterschaft an, tust aber so, als ob noch alles erledigt werden müsste. Du gehst auf die Strecke und greifst wie gewohnt mit Entschlossenheit und Aufmerksamkeit an. Lassen Sie nichts unversucht, um sich so gut wie möglich auf die beiden verbleibenden Rennen vorzubereiten, und setzen Sie sich vor allem so hohe Ziele wie möglich. Als wäre es der entscheidende Vorabend, auch wenn schon alles entschieden ist. Das Ergebnis dieser Einstellung steht im Ranking unten: Bestzeit in 1’43″171, über sechs Zehntel besser als der Zweite. Der Sohn der Kunst bereitet einen Königsabgang vor, nach zwei Jahren in der Kadettenmeisterschaft der Derivate der Serie. In ein paar Tagen wird er auf die Ducati Superbike steigen und sich die Garage mit einem gewissen Alvaro Bautista teilen. Wie man so schön sagt: Prüfungen enden nie …

Fließend, aber was für ein Griff!

Wie im Superbike-Bereich musste sich auch die untere Kategorie mit dem andalusischen Klima auseinandersetzen, das die erste Session auf einer weder nassen noch trockenen Strecke ruinierte. Allerdings waren die Bedingungen auch im Finale nicht ideal, da es hier und da noch einige tückische Stellen gab. „Ich wollte kein Risiko eingehen“, kommentierte Nicolò Bulega lakonisch die Bilanz des Tages. Stellen Sie sich vor, er hätte gedrängt. Hinter Bulega steht die andere Ducati von Yari Montella, frisch von seiner Bestätigung im Jahr 24 beim Barni-Team: Es handelt sich um ein potenzielles Paar, bei dem man leicht annehmen kann, dass er die Thronfolge anstreben könnte. Drittes Mal für Stefano Manzi, auch von Yamaha Ten Kate bestätigt: Wie wir es auch drehen, die drei Italiener da oben bestimmen immer das Tempo, auch wenn der Romagna-Fahrer acht Zehntel Vorsprung herausholte.

Gabriele Giannini in der Schule

Gabriele Giannini gibt sein Debüt in der Endrunde der Weltmeisterschaft. Nach zwei triumphalen Jahren in der National Trophy und den gescheiterten Frühjahrsverhandlungen mit dem Puccetti-Team um einen Superbike-Platz gelangt er dank der guten Dienste von Pirelli endlich zur Weltmeisterschaft. Die italienische Marke, die wegen Dunlop-Monoreifen aus der CIV verdrängt wurde, startet ein Programm zur Förderung junger italienischer Talente. Die Idee besteht darin, sie in nationalen Trainingsformeln vorzubereiten und auf das höchste Niveau zu bringen. Giannini beginnt mit der technischen Unterstützung des Prodina-Teams, einem Kawasaki-Satelliten. Die Einzelrunde verlief nicht zu seinen Gunsten, denn nun liegt der Römer auf dem 18. Platz. Wir werden sehen, wie es weitergeht. Nicht weit entfernt liegt Emanuele Pusceddu, 20. Besser als beide schnitt Simone Corsi ab, der als italienischer Kategoriemeister den 11. Platz belegte: Aber wir sprechen hier von einem ehemaligen GP, ​​der hier in Jerez Furore gemacht hat.

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