Superbike-Test Portimao: Toprak schließt mit Bravour ab, BMW träumt

Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt, aber Toprak Razgatlioglu könnte sich beeilen und schon lange im Voraus mit BMW um die Superbike-Weltmeisterschaft kämpfen. Die Ergebnisse der Wintertests, das wiederholen wir immer wieder, sind nicht in Stein gemeißelt, aber alles deutet darauf hin, dass der Türke die M1000RR bereits in den Händen hält. Vom Potenzial für fliegende Runden kann keine Rede sein, es zeigte sich bereits in Jerez, als Scott Redding ebenfalls sehr schnell war. In Portimao löste Toprak noch vor der Mittagspause den Superpole-Rekord auf und senkte ihn um vier Zehntel. Ganz am Ende gab er einen weiteren Schnitt und stoppte die Uhr in 1’39″189. Nicolò Bulega hatte am Vormittag gerade mal 50 Tausendstel erreicht, am Nachmittag konnte er diese aber nicht wiederholen.

Toprak ist auch in puncto Renntempo beängstigend

Das Potenzial auf der schnellen Runde ist gewaltig, aber auch bei der Renngeschwindigkeit ist Toprak beängstigend. In der Rennsimulation, die am frühen Nachmittag, der Zeit der langen Rennen, durchgeführt wurde, hielt El Turco ein konstantes Tempo von 1:40 Zoll, wobei die schnellste Runde, die zweite, eine hohe Zeit von 1:39 Zoll erreichte. Im zweiten Rennen im vergangenen Oktober fuhr Alvaro Bautista mit 1’40’475 die beste Runde. BMW kann also schon träumen. Denken Sie daran, dass die deutsche Marke einem Super-Konzessionsregime unterliegt, was bedeutet, dass sie viele Details des Fahrgestells im Vergleich zum Straßenmodell ändern kann, sogar die Fahrgestellabmessungen. Darüber hinaus konnten die Deutschen dank des Reglements von 24 auch an den Gewichten der Kurbelwelle und des Schwungrads arbeiten, mit einem Delta von +/- 20 % gegenüber dem Homologationswert. In der Praxis wird BMW in der Superbike-Klasse mit einem ähnlichen MotoGP-Rennen fahren.

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