Superbike, Rinaldi zeigt den ramponierten Reifen: „Ich wollte Bautista angreifen, aber…“

Die erste Runde von Michael Ruben Rinaldi mit dem Motocorsa-Team endete mit einem guten Ergebnis. Nach dem 14. Platz im ersten Rennen belegte er im Superpole-Rennen den 9. Platz und im zweiten Rennen den 6. Platz. Vor allem im letzten Lauf war er konkurrenzfähig und befand sich auch auf dem zweiten Platz hinter seinem ehemaligen Teamkollegen Alvaro Bautista, dann kam es zu einem Zusammenbruch des Hinterreifens ließ ihn zurückgehen. Allerdings können er und das Team von Lorenzo Mauri durchaus zufrieden sein, es war kein einfaches Wochenende auf Phillip Island. Vor der nächsten Runde in Barcelona (22.-24. März) stehen zwei Testtage an, die sehr wichtig sein werden.

Superbike Phillip Island, Rinaldis Bedauern

Der Fahrer aus Rimini nutzte sein offizielles Instagram-Profil, um nach der SBK-Runde in Australien Bilanz zu ziehen: „Dieses Jahr hatten wir seit dem ersten Test viele Probleme. Ich verbrachte mehr Zeit in der Garage als auf der Strecke und arbeitete mit den Technikern zusammen, um zu verstehen, was los war. Hier auf Philip Island legten wir am Freitag den Gang ein und es war daher nur der erste sinnvolle Tag, um am Setup zu arbeiten. Heute haben wir einen Schritt gemacht! Es hat mir Spaß gemacht, Alvaro viele Runden lang zu beobachten und ihn am Ende dann anzugreifen! Aber drei Runden vor Schluss passierte etwas mit dem Hinterreifen und deshalb musste ich mich mit dem sechsten Platz zufrieden geben„.

Rinaldi zeigte den Zustand seines Hinterreifens und wollte nicht mit dem Finger auf Pirelli zeigen. Er ist fest entschlossen, in den nächsten Runden der Meisterschaft auf anderen Strecken als Phillip Island gute Ergebnisse zu erzielen: „Ich möchte darauf hinweisen, dass Pirelli hervorragende Arbeit geleistet hat, aber der raue Asphalt der Strecke hätte sogar die Reifen eines Lastwagens strapaziert. Zusammenfassend: Pech auch im Rennen. Na ja, ich mache das, was ich liebe. Wenn die Dinge funktionieren, bin ich sofort da und ich bin mir sicher, dass es erst der Anfang einer guten Saison ist. Hallo zusammen und vielen Dank für die Unterstützung„.

Trotz der Bitterkeit, die Chance auf das Podium verpasst zu haben, bleibt Michael zuversichtlich für die Zukunft. Er kennt die Ducati Panigale V4 R schon seit mehreren Jahren und jetzt geht es darum, mit dem Motocorsa-Team, das offensichtlich ganz anders ist als ein offizielles Team wie Aruba, die richtigen Automatiksysteme zu finden. Wie auch immer er sich anpasst, er hat diese Art von Realität bereits mit Barni und Go Eleven erlebt. Das Potenzial ist zweifellos gut.

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