Superbike, Alex Lowes: Was sich bei Reas ehemaligem Team geändert hat

Nach dem Erfolg auf Phillip Island mit zwei Siegen konnte sich Alex Lowes in Barcelona nicht wiederholen. Die endgültigen Platzierungen (Sechster in Rennen 1 und Rennen 2, Fünfter im Superpole-Rennen) waren nicht schlecht, aber die Abstände des Siegers in den langen Rennen waren beachtlich: 11:190 bzw. 15:285. Wir wussten jedoch, dass das Wochenende in Katalonien aufgrund des hohen Verschleißes des Hinterreifens kompliziert werden würde, ein Aspekt, von dem Kawasaki wusste, dass er darunter leiden würde. Wie wir bereits gesagt haben, sollten wir ab Assen die Werte der Superbike-Startaufstellung besser verstehen.

Superbike, Alex Lowes und die neue Crew

Auch in der Garage steht dem britischen Fahrer im Jahr 2024 eine große Veränderung bevor. Nach dem Wechsel von Jonathan Rea zu Yamaha übernahm er das Team des sechsmaligen Weltmeisters, beginnend mit Crewchef Pere Riba. Stattdessen arbeitet Neuzugang Axel Bassani mit Marcel Duinker und den anderen Technikern zusammen, die zuvor in seiner Garage waren. Veränderungen bringen sicherlich neue Impulse, aber es kann auch Zeit brauchen, die richtigen Automatismen zu finden.

Derzeit fällt die Bilanz von Lowes sehr positiv aus: „Das neue Team verfolgt einen anderen Ansatz – sagte er zu Motorsport-Total.com – aber ich möchte nicht sagen, dass es besser ist als das vorherige. Ich war immer schnell, aber es fiel mir schwer, konstant zu bleiben. Pere war ein Fahrer und ich arbeite mit ihm zusammen, um die Wochenenden gut zu überstehen. Das hilft sehr„.

Unterschiede zwischen Riba und Duinker

Der 33-Jährige aus Luton erklärte, was sich mit Ribas Ankunft an seiner Seite im Vergleich zu seiner Zusammenarbeit mit Duinker geändert hat: „Marcel hat viel Motorradwissen, ist technisch sehr versiert und immer auf der Suche nach Vorteilen. Pere hingegen versucht in erster Linie sicherzustellen, dass der Fahrer 100 % von sich bekommt. Man sagt immer, dass ein glücklicher und zufriedener Fahrer schnell ist, egal ob das Fahrrad gut oder schlecht ist„.

Duinkers Ansatz ist technischer und konzentrierter auf das Motorrad, während sich Ribas Ansatz etwas mehr auf den Fahrer konzentriert, und Lowes scheint das zu gefallen. Auch auf charakterlicher Ebene hat er eine größere Affinität zum neuen Crewchef: „Wenn es heiß hergeht – erklärt – Ich bin emotional. Stattdessen ist Marcel immer sehr organisiert und schaut auf die Zahlen, manchmal gerieten wir aneinander. Pere ähnelt mir eher, wir sind beide emotional„. Wir werden sehen, ob diese Zusammenarbeit dem erfahrenen Kawasaki-Fahrer eine großartige Saison an Bord seiner Ninja ZX-10RR bescheren wird. Er brauchte definitiv eine Veränderung.

Foto: Kawasaki Racing