Nur 24 Stunden nach der Bekanntgabe der Beförderung von Alessandro Arcangeli hat das Team SLP Squadra Corse auch den Namen seines zweiten Fahrers für das CIV Superbike 2024 bekannt gegeben. Das Mailänder Team der Brüder Gabriele Teodoro und Mario Pierni hat sich tatsächlich für die Einstellung entschieden baute eine zweite M 1000 RR und vertraute sie Gianluca Sconza an. Der 2003 geborene gebürtige Battipaglia steht vor seiner dritten Saison im italienischen Superbike und wird nach früheren Erfahrungen mit Yamaha und Honda eine BMW fahren.
Neue Herausforderung im CIV Superbike für Gianluca Sconza
Gianluca Sconza wollte diese Vereinbarung unbedingt. Der Grund? Ganz einfach, eine quälende Saison 2023 hinter sich zu lassen. Ursprünglich sollte er unter dem Banner von Faieta Motors by Speed Action Yamaha fahren, einer Struktur, die ihm im Vorjahr sein Debüt im CIV Superbike ermöglicht hatte, bevor das Projekt am Vorabend scheiterte des Rennnacht aus Misano aus unbekannten Gründen. Als er in den letzten beiden Runden mit DMR Racing Honda auf die Strecke zurückkehrte und den verletzten Agostino Santoro ersetzte, fand er auf der CBR 1000 RR-R jedoch keinen Fuß und blieb größtenteils am Ende der Rangliste.
Zweiter Fahrer SLP Squadra Corse
Der Wunsch, die Gelassenheit und das Vergnügen des Rennsports wiederzuentdecken, veranlasste die ehemalige Weltmeisterschaft und CIV Supersport, für 2024 ein neues Kapitel aufzuschlagen und sich der Sache der SLP Squadra Corse anzuschließen. Zusammen mit dem wieder bestätigten Alessandro Arcangeli wird er ein junges und zugleich leidenschaftliches Paar bilden. Beide haben den großen Wunsch, ihr wahres Potenzial auf der 1000er-Klasse unter Beweis zu stellen. Mit 21 Starts auf dem Buckel und einem vierten Platz im zweiten Rennen in Vallelunga 2023 als bestem Ergebnis wird Gianluca Sconza auch versuchen, seinen Traum vom ersten Podium seiner Karriere im CIV Superbike zu erfüllen.
Der merkwürdige Präzedenzfall mit BMW
Kuriosum: Für Gianluca Sconza wird es kein absolutes Debüt auf der BMW M 1000 RR. Der junge Mann aus Salento hatte den Vierzylinder aus München bereits im vergangenen Juli in einem Spotrennen der National Trophy 1000 beim Misano 2-Lauf getestet, dank einer Last-Minute-Vereinbarung mit dem Pistard Racing Team am Donnerstagmorgen des Rennwochenendes (!) nach dem krampfartigen und plötzlichen Ausscheiden des Faieta Motors by Speed Action-Teams (die Geschichte HIER).