Alex Rins wollte wieder für ein offizielles Team Rennen fahren und dachte nicht allzu viel darüber nach, als Yamaha ihm anbot, Franco Morbidelli im Jahr 2024 zu ersetzen, aber das neue Projekt braucht Zeit. Der katalanische Fahrer muss sich an eine M1 gewöhnen, die sicherlich nicht das beste Motorrad im Starterfeld ist, und das richtige Feedback für die Entwicklung geben. Selbst wenn wir Zugeständnisse machen, kann der Prozess nicht schnell vonstatten gehen.
MotoGP, Rins braucht einige Veränderungen
Der Grand Prix in Portimao, der mit einem enttäuschenden dreizehnten Platz im langen Rennen endete, öffnete dem ehemaligen Suzuki- und LCR-Honda-Fahrer noch ein wenig die Augen: „Wir müssen alleine etwas härter arbeiten – berichtet crash.net – Denn bisher haben wir einige kleine Änderungen am Motorrad vorgenommen, uns aber auf Fabios Setup konzentriert. Nach dem letzten Rennen habe ich verstanden, dass wir etwas anders machen müssen, denn in Portimao hatte ich ähnliche Probleme wie beim Rennen in Katar„.
Rins hat einen Fahrstil, der möglicherweise ein anderes Setup als das von Fabio Quartararo erfordert. Zusammen mit seinem Team wird er daran arbeiten, um bei den nächsten GPs konkurrenzfähiger zu sein. Er ist sich seiner Probleme durchaus bewusst: „Vorne habe ich große Schwierigkeiten – erklärt – nach Lösen der Bremse und Beschleunigen. Es fällt mir schwer, mich umzudrehen. Es sieht so aus, als ob wir vorne mehr Gewicht brauchen, um das Motorrad in die richtige Richtung zu bringen. Vielleicht müssen wir uns mehr auf das Setup als auf neue Teile konzentrieren, weil ich nicht ganz zufrieden bin. Es ist nicht die Schuld des Teams oder des Motorrads, wir sind nur zwei Rennen gefahren. Ich muss mich an das Fahrrad gewöhnen und verstehen, dass wir Arbeit vor uns haben„.
Wie wird es in Austin laufen?
Unglücklicherweise für das Monster Energy Yamaha-Team wurde der für den Post-Grand-Prix-Montag in Portimao geplante Test durch Regen ruiniert. Es wäre für die Arbeit am M1 im Hinblick auf den Großen Preis von Amerika, der für das Wochenende vom 12. bis 14. April geplant ist, nützlich gewesen. Austin ist ein besonderer Ort für Rins, der dort sowohl 2019 mit Suzuki als auch 2023 mit dem Honda LCR in der MotoGP gewann. Weitere Triumphe sammelte er in der Moto3 und Moto2. Und an weiteren Podiumsplätzen zwischen allen drei Klassen mangelt es nicht. Wir werden sehen, ob er sich bei COTA auch mit Yamaha als konkurrenzfähig erweist.
Foto: Yamaha MotoGP