MotoGP, Quartararo immer noch mit dem üblichen Problem: „Es ist nicht akzeptabel“

Zehnter Platz für Fabio Quartararo am Ende des ersten von zwei MotoGP-Testtagen in Lusail. Für ihn und das Monster Energy Yamaha-Team besteht eines der Ziele darin, die schnellste Runde zu verbessern, da sich das bereits im Jahr 2023 aufgetretene Problem in Sepang bestätigt hat. Leider scheint es für sie noch nicht den gewünschten Schritt nach vorne gegeben zu haben.

MotoGP, Katar-Test: Quartararo enttäuscht

Der französische Fahrer sagte, er sei am Ende des ersten Tages auf dem Lusail Internacional Circuit ausgesprochen traurig: „Ich war völlig am Limit – Speedweek-Berichte – und ich konnte nichts anderes tun. Das Problem ist immer das gleiche, der Grip ist schrecklich. Selbst wenn ich für die Zeitattacke neue Reifen aufziehe, merke ich fast keine Verbesserung. Ich war nur zwei Zehntel schneller als mit einem elf Runden alten Reifen. Das ist nicht akzeptabel„.

Quartararo ist mit der Situation überhaupt nicht zufrieden, er möchte nicht riskieren, ein weiteres Jahr damit zu verbringen, von hinten zu starten und um Comebacks zu kämpfen: „Wir müssen einen Weg finden, auf der schnellen Runde schneller zu sein, auch wenn das bedeutet, dass wir die Reifen verbrennen. Unser Tempo ist nicht schlecht, aber wenn man außerhalb der Top Ten startet, hat man keine Chance, um das Podium zu kämpfen„.

Die Rolle des Max Bartolini

Auch wenn er von der fehlenden Verbesserung im Zeitangriff nicht begeistert ist, ist Fabio mit der Zusammenarbeit mit dem neuen technischen Direktor Massimo Bartolini zufrieden: „Normalerweise haben wir nur kleine Änderungen vorgenommen, aber dank Max nehmen wir große Änderungen vor. Er ist erst seit kurzer Zeit im Team und kennt das Motorrad vielleicht nicht perfekt, aber seine Arbeit gefällt mir. Er ist immer ruhig, weil er sich bewusst ist, dass wir weit zurückliegen und viel Zeit brauchen, um uns zu verbessern und unser Potenzial wirklich auszuschöpfen. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam an die Spitze zurückkehren werden„.

Der italienische Ingenieur arbeitete bei Ducati und verfügt über Erfahrungen, die es ihm ermöglichen können, die M1 deutlich zu verbessern. Wie wir bereits sagten, lässt sich die Situation nicht über Nacht umkehren. Es braucht Zeit, Quartararo weiß es und jeder in der Yamaha-Werkstatt ist sich dessen bewusst.

Foto: Yamaha