Moto2: Xavi Cardelus, Rückkehr zur Weltmeisterschaft als Vize-Europameister

Neben den verschiedenen Debüts wird es auch eine Rückkehr in die Moto2-Klasse geben. Die Rede ist von Xavi Cardelus, dem zweiten Fahrer des Fantic-Teams im Jahr 2024, der nach seinem besten Karriereergebnis im ehemaligen CEV in die Weltmeisterschaft zurückkehrt. Der Titel ging an Senna Agius, aber der andorranische Promoracing-Fahrer belegte den zweiten Platz und wurde damit Vize-Europameister in der Kategorie. Wie wird sich die Moto2 in diesem zweiten Kapitel schlagen?

Xavi Cardelus, der „erste Versuch“

Er wurde 1998 geboren und stammt ursprünglich aus Andorra la Vella. 2015 debütierte er in der CEV Moto2 und erreichte drei Saisons nach seinen ersten Podiumsplätzen beim Rennen in Albacete. Im Jahr 2018 gibt er jedoch sein Debüt in der Moto2-Weltmeisterschaft: Zunächst tritt er in einigen Wildcards an, dann wird er vom Snipers Team als Ersatz engagiert. Cardelus wird insgesamt 13 GPs erzielen, wobei ein 17. Platz sein bestes Ergebnis ist. 2019 wird sein einziges komplettes Weltmeisterschaftsjahr sein, das er an Bord der KTM des Aspar-Teams bestritten hat.

MotoE und die Rückkehr zum CEV

Im Jahr 2020 gehört er neben zwei GPs in der Moto2 als Ersatz zu den Protagonisten der zweiten Saison des MotoE-Weltcups, einer Meisterschaft, in der er bis 2022 bleiben wird: Als bestes Ergebnis erreicht er einen 6. Platz, sagt er wird aufgrund von Verletzungen auch einige Rennen verpassen. Parallel zu seinem Debüt in der MotoE erleben wir auch seine Rückkehr in die CEV Moto2: Er erreicht 2020 und 2021 jeweils ein Podium, 2022 sind es vier. 2023 war eindeutig sein bestes Jahr: Ein Sieg und vier weitere Podestplätze ermöglichen es ihm, die Vize-Kategorie zu erobern Meisterschaft.

Cardelus versucht es erneut in der Moto2-Weltmeisterschaft

Die eigentliche Mitteilung von Fantic kam nie an, aber der Testtag in Valencia und die offizielle Teilnehmerliste zerstreuten dann alle Zweifel. Xavi Cardelus wird in der Moto2-Weltmeisterschaft erneut am Start sein, dieses Mal jedoch ohne seine historische #18 (sie gehört bereits Manuel Gonzalez), dafür aber mit der Nummer #20 auf seiner KALEX Triumph. Der Tag bei Ricardo Tormo hat es ihm bereits ermöglicht, sich an das neue Motorrad und die neuen Reifen für die nächste Saison zu gewöhnen. Wir werden sehen, wie es ihm im „zweiten Kapitel“ der Weltmeisterschaft ergeht.

Foto: Promoracing

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