Superbike, Razgatlioglu vom BMW-Motor verraten: „Traurig, ich wollte gewinnen“

Der Sonntag endete für Toprak Razgatlioglu bitter. Im Superpole-Rennen hatte er als Dritter seinen ersten Podiumsplatz mit BMW erreicht, im zweiten Rennen musste er jedoch aufgrund eines Motorproblems an seiner M 1000 RR bereits in der dritten Runde aufgeben. Eine große Enttäuschung für den türkischen Fahrer, der auf Phillip Island die Spitzenplätze erreichen wollte.

Superbike Phillip Island, Razgatlioglu enttäuschte nach Rennen 2

Am Ende des Tages äußerte der SBK-Champion von 2021 seine Enttäuschung über den Epilog seiner Runde in Australien: „Es fällt mir schwer zu reden. Ich bin wirklich traurig, ich habe nicht mit einem Motorproblem gerechnet. Im zweiten Rennen begann ich darüber nachzudenken, mein Bestes zu geben, ich überholte Lowes und setzte mich an die Spitze. Aber dann hatte ich dieses Problem. Das sind Rennen. Insgesamt bin ich nicht sehr zufrieden, 50:50. Ich hatte das Podium, aber Im zweiten Rennen war ich bereit, um den Sieg zu kämpfen. Wir haben das Motorrad verbessert und ich bin mit einer anderen Mentalität gestartet. In Katalonien werden wir stark zurückkommen„.

Großes Pech hatte Razgatlioglu, der glaubte, er könne um den Sieg im letzten Lauf auf Phillip Island kämpfen, und der vom Motor seiner M 1000 RR im Stich gelassen wurde. Dennoch war diese Runde hilfreich, um das Motorrad besser kennenzulernen und für die Zukunft zu arbeiten: „Das Rennwochenende ist völlig anders als der Test, der Grip verändert sich. Wir haben im Rennen viel gelernt, wir haben viele Daten und das ist wichtig für unsere Arbeit. Diese Strecke unterscheidet sich völlig von denen in Europa, man kann nicht sagen, ob wir zu 100 % lernen, wir werden es in Barcelona sehen, wo es eine harte Strecke wie diese gibt. Wir werden in Assen und anderen Rennstrecken starten, normalerweise sind wir in Europa stark. Vor allem im Superpole Race haben wir hier nicht schlecht abgeschnitten und können uns an jedem Rennwochenende verbessern„.

Die nächste Runde findet am Wochenende vom 22. bis 24. März in Barcelona statt, wo zunächst auch ein Test angesetzt wird (14. bis 15. März), der wichtig sein wird, um für den Termin bereit zu sein: „Jetzt muss ich mich auf die zweite Runde konzentrieren – fügt Toprak hinzu. Das Team und ich arbeiten hart. Wir werden sehen, wie es weitergeht. Beim Test werden wir uns auf die Renngeschwindigkeit konzentrieren, sie ist in Katalonien sehr wichtig. Auch dort ist wie auf Phillip Island der Hinterreifen zerstört. Wir brauchen ein gutes Setup, um die Renndistanz zu meistern. Wir werden sehen, es ist schwierig, vor dem Laufen zu reden„.

Foto: WorldSBK