Philipp Oettl wird auch 2024 in der Superbike-Weltmeisterschaft antreten. Nachdem er seine zweijährige Amtszeit auf der Ducati des Go Eleven-Teams abgeschlossen hat, werden wir ihn nächstes Jahr auf der R1 des GM94-Teams im Einsatz sehen. Er wird Lorenzo Baldassarri ersetzen, der noch nicht bestätigt ist und noch keinen Sattel hat.
Superbike, Oettl und Guyot sind mit der Zusammenarbeit zufrieden
Oettl freut sich, in der SBK-Startaufstellung zu bleiben und ein neues Abenteuer zu wagen: „Ich freue mich sehr, für die Saison 2024 zu GMT94 zu wechseln. Christophe und sein Team arbeiten seit Jahrzehnten auf sehr hohem Niveau und ich fühle mich geehrt, dem Team beitreten zu dürfen. Bei den letzten Veranstaltungen der Saison 2023 habe ich einen Schritt nach vorne gemacht und so möchte ich auch nächstes Jahr so weitermachen. Natürlich ist es eine schwierige Aufgabe, aber ich werde mich in den Winterferien gut vorbereiten, um für die ersten Tests gerüstet zu sein. Ich kann es kaum erwarten, das Team kennenzulernen und mit der Arbeit zu beginnen„.
Teamchef Christophe Guyot ist überzeugt, dass es mit dem deutschen Fahrer die Möglichkeit gibt, im Vergleich zur wenig aufregenden letzten Saison Fortschritte zu machen: „Als Sieger eines Grand Prix in der Moto3 und Autor von drei Podestplätzen in dieser Kategorie stieg Philipp Oettl 2020 in die Supersport-Weltmeisterschaft ein. Nach 11 Podestplätzen erreichte er 2022 die Superbike-Weltmeisterschaft. Im Jahr 2023 stellte er seine Schnelligkeit mit einem Finish unter Beweis 5. in Australien und 6 Mal unter den Top 7. Wir hoffen, unter die Top 10 zu kommen, wir werden Philipp dabei helfen, seine Ziele als Fahrer zu erreichen„.
Baldassarri erzielte 2023 nur 20 Punkte und belegte in der Gesamtwertung den achtzehnten Platz. Mit Philipp will das französische Team viel besser werden und hofft, dass er sich schnell genug an die Yamaha R1 gewöhnt.
Foto: WorldSBK