Superbike, Bulega beeindruckt: „Ich schaue nicht auf Bautistas Stil“

Am ersten Tag der Superbike-Tests in Jerez war ein sehr schneller Nicolò Bulega zu sehen. Der amtierende Supersport-Champion belegte mit einer fast rekordverdächtigen Zeit den ersten Platz. Insgesamt 71 Runden, wichtig, um die Panigale V4 R noch besser kennenzulernen. Ich werde bald aufgeregt sein, aber sein Jahr 2024 hat ermutigend begonnen.

Superbike, Jerez-Test: Bulegas Einschätzung

Bulega sagte, er sei am Ende dieses ersten Arbeitstages in Spanien glücklich: „Es ging gut. Wir hatten einen guten ersten Tag im Jahr 2024. Ich habe mich sofort wohl mit dem Fahrrad gefühlt. Wir haben an meiner Position auf dem Motorrad gearbeitet, was sicherlich ein wichtiger Aspekt ist. Dann haben wir versucht, die Zeit zu nutzen, und es ist uns gut gelungen, ich bin glücklich. Jetzt müssen wir verstärkt mit gebrauchten Reifen arbeiten„.

Der Aruba Racing Ducati-Teamfahrer nutzte im Gegensatz zu anderen Kollegen den Qualifying-Reifen, und dieser diente nicht nur dazu, eine gute Zeitattacke zu machen: „Ich habe den SCQ auch verwendet, um die Unterschiede zwischen einem Reifen und einem anderen zu verstehen. Als Neuling muss ich diese Dinge verstehen. Im Supersport gab es das Q nicht. Es lief jedoch gut„.

Er rechnete damit, konkurrenzfähig zu sein, auch wenn ihn das letzte Mal etwas überraschte: „Zeit spielt keine große Rolle. Ich fühlte mich gut mit dem Fahrrad. Ich hatte damit gerechnet, schnell zu sein, weil ich im letzten Test schnell war und wir nichts geändert haben. Nachdem ich im November auf dieser Strecke schnell war, wollte ich heute auch schnell sein, aber ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel Zeit verlieren würde. Allerdings war ich auch mit den anderen Reifen schnell. Ich vermisse die Renndistanz ein wenig, aber sie ist da. Dieses Motorrad ist robust, es fährt viel schneller als das Supersport, es hat viel mehr Elektronik und es gibt mehr Dinge zu verwalten. Ich gehe es Schritt für Schritt an„.

Nicolò kopiert Bautista nicht

Bulega versucht im Moment nicht, Alvaro Bautista fahrtechnisch zu kopieren: „Ich habe nicht auf seinen Stil geachtet, auch weil wir körperlich das Gegenteil sind. Ich versuche, auf natürliche Weise zu fahren, so wie es mir gefällt, und ich denke, ich kann meinen Stil auf dieses Fahrrad übertragen. Ich fahre ihn immer noch nicht so wie früher den Supersport, ich bin ein bisschen grün und das ist normal„.

Wird Alvaro zu Hause einen Rivalen haben? Nicolò antwortet so: „Jeder macht sein eigenes. Alvaro wird sicherlich schnell fahren, er ist zweifacher Weltmeister und derjenige, der dieses Motorrad bisher am besten genutzt hat. Ich werde versuchen, mein Bestes zu geben„.

Foto: Aruba Racing Ducati