Riders’Land feiert: Vor fünfzehn Jahren wurde der Sic gefeiert

Zeit für Abendessen, Partys, Freude. Im Riders’Land und im gesamten Motor Valley herrscht Jubel für Pecco Bagnaia, für Marco Bezzecchis dritten Platz und für Ducati im Allgemeinen. Vor fünfzehn Jahren feierten wir den Weltmeistertitel, den Marco Simoncelli gewann. Und genau in diesem Moment des Glücks kommt die Erinnerung an die für Sic in Coriano, im Herzen von Riders’Land, organisierte Party wieder hoch.

„Ich bin sehr glücklich, mit all diesen Menschen hier zu sein. Coriano hat 9600 Einwohner und fast alle von ihnen sind dort.“ Mit diesen Worten begrüßte Marco Simoncelli seine anwesenden Fans beim SuperSic Day, der großen Party, die von der Gemeinde Coriano, der Provinz Rimini, dem Proloco von Coriano und dem Nuovo Moto Club Renzo Pasolini organisiert wurde. Das Stadtzentrum war voller Menschen, die den neuen Weltmeister der 250er-Klasse feierten. Unter den Preisträgern befanden sich auch zwei sehr kleine Kinder: Enea Bastianini, mehrfacher Minibike-Meister, und Nicolò Antonelli, der in der italienischen MiniGP50-Meisterschaft triumphiert hatte. Wer hätte an diesem Tag gedacht, dass der kleine Enea Bastianini dann in der MotoGP ankommen würde, aber Sic war in mancher Hinsicht prophetisch gewesen.

„Fahrer sind keine Maschinen und jeder braucht seine Zeit, um zu wachsen und zu reifen. Wenn jemand nach drei Jahren gewinnt, heißt das nicht, dass er weniger stark ist als jemand, der im ersten Jahr sofort gewinnt.“ Simoncelli hatte mit seinem riesigen Repertoire an Witzen sein Bestes gegeben „Als ich auf Minibikes antrat, gewann ich die Pokale, aber die Schweinefleischpokale. Wie schön wäre es, wenn es auch bei der Weltmeisterschaft Salamis, Pokale und Schinken geben würde! Ich bin immer ich selbst und sage immer, was ich denke. Mir ist klar, dass mir das manchmal Nachteile bringen kann, weil mich vielleicht jemand nicht mag, mir das aber egal ist. .. Hier war Marco Simoncelli so: bescheiden und aufrichtig. Wenn das Schicksal nicht so schnell das letzte Wort geschrieben hätte, wäre es ein echter Knaller gewesen. Wer weiß, wie viele weitere Partys es zu seinen Ehren im Riders’ Land gegeben hätte.

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