Nordwest 200 abgesagt? Die Organisatoren geben nicht auf

North West 200 cancellata? Gli organizzatori non si arrendono

Nachdem der erste Schock einer sozusagen aus heiterem Himmel geschossenen Entscheidung überwunden war, krempelten die direkt Beteiligten die Ärmel hoch, um geeignete Gegenmaßnahmen zu identifizieren. Die Ankündigung der Absage des North West 200 und eigentlich aller Motorradwettbewerbe in Nordirland für dieses Jahr 2023 hat eine fast beispiellose Solidarität ausgelöst. Um das große Ereignis der „Dreieck“ im Kalender hat die große Familie des Straßenrennsports Maßnahmen ergriffen, um eine Lösung zu finden. So sehr, dass nach eigenen Angaben der Veranstalter fest entschlossen ist, die Veranstaltung im kommenden Mai regelmäßig durchzuführen.

DIE NORTH WEST 200 GEGENPRESSEMITTEILUNG

Der Pressemitteilung der MCUI (Motorcycling Union of Ireland) folgte in den folgenden Stunden eine Gegenerwiderung des Coleraine and District Motor Club, Organisator des North West 200. Zusammenfassend sind alle Veranstaltungen (zwei auf der Tagesordnung als nächstes Woche) vor dem Treffen bleiben bestätigt. Alles wird so getan, als ob nichts gewesen wäre, in der Überzeugung, dass sich die Probleme im Zusammenhang mit der Finanzierung der unverhältnismäßigen Versicherungskosten irgendwie kurzfristig lösen lassen.

VERSCHIEDENE OPTIONEN

Insbesondere stiegen die Haftpflichtversicherungskosten von MCUI in nur einem Jahr von 170.000 £ auf 410.000 £. Auf einen Schlag verdreifacht, für eine Bewegung, die nach dem zweijährigen Pandemie-Notstand aus wirtschaftlicher Sicht bereits in der Krise steckt. Großveranstaltungen wie das North West 200 erwirtschaften jedoch Einnahmen im Bereich von mehreren Millionen Pfund. Schon allein der Blick aufs Portemonnaie sollte die Verantwortlichen (darunter Kommunen) zum sofortigen Handeln aktivieren.

Spendenaktion zur Rettung des Nordwestens 200

Offenbar stehen Anfang nächster Woche bereits eine Reihe von Meetings auf der Tagesordnung, um die richtige Balance zu finden. Vom anfänglichen Pessimismus (und Schock) sind wir zu einem gemäßigten Optimismus übergegangen. Noch mehr mit der Initiative lokaler Enthusiasten, ein Crowdfunding zu organisieren, um die Kosten zu decken. Das MCUI hat diese Möglichkeit gegenüber den lokalen Medien nicht einmal ausgeschlossen und bestätigt, dass ein „Plan B“ bereits weithin ausgestrahlt wurde …

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