Ducati eroberte im letzten MotoGP-Rennen in Jerez erneut die drei Stufen des Podiums. Pecco Bagnaia, Marc Marquez und Marco Bezzecchi erreichten die ersten drei Plätze, der Test am Montag war ebenso wichtig, um einigen embryonalen Problemen auf der Desmosedici GP24 ein Ende zu setzen. Die Vibrationen im Hinterreifen verschwanden am spanischen Wochenende, auch dank einer „anomalen“ Arbeitsweise.
Testwochenende in Jerez
Bei den Tests vor der Saison und bei den ersten drei Grands Prix der Saison 24 klagte die offizielle Ducati über Vibrationsprobleme, die sie daran hinderten, ihr Bestes zu geben. In Jerez wählten die Männer in Rot aufgrund der durch das neue MotoGP-Konzessionssystem vorgegebenen Beschränkungen in Bezug auf Wildcards und private Tests eine innovative Testmethode. Der andalusische Freitag wurde genutzt, um den Technikern nützliche Daten bereitzustellen und Lösungen zu erkunden. „Wir haben den Freitag als Test genutzt und es war sehr hilfreich. Wir haben mehr Dinge als normal ausprobiert und hatten keine Vibrationen“, erklärte Pecco Bagnaia nach dem Sieg am Sonntag.
In der Ducati-Werkswerkstatt konzentrierten sie sich auf verschiedene Einstellungen, die auf Strecken mit weniger Grip helfen könnten, wo die oben genannten Vibrationen stärker auftreten. Ein Job auch im Hinblick auf Montmelò, einen Termin im MotoGP-Kalender, der vom 24. bis 26. Mai geplant ist. Das Problem scheint nun gelöst zu sein, auch wenn weitere Bestätigungen erforderlich sein werden. „Wir müssen abwarten, um herauszufinden, ob wir das Problem gelöst haben“, fügte der Champion aus Chivasso hinzu. Auch der Fahrstil hat einen großen Einfluss, denn bei Kurvenfahrten können sich Neigungsänderungen ergeben, die zu Abweichungen in der Flugbahn führen können.
Der Optimismus von Martin und Tardozzi
Im Moment scheint Jorge Martin, der trotz seines jüngsten Heimunfalls Tabellenführer ist, optimistischer und entschlossener zu sein. „Wir haben verschiedene Lösungen ausprobiert, die helfen und uns noch schneller machen können. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung und den Fortschritten, die wir gemacht haben„. Teammanager Davide Tardozzi bestätigt dies. „Wir hatten immer noch Vibrationen am Fahrrad und darauf konzentrieren wir uns. Die Ingenieure haben am Wochenende hart gearbeitet, wir glauben, einige Lösungen gefunden zu haben. Wir werden auf diesem Weg weitermachen, um das Problem vollständig zu lösen, aber wir sind zufrieden„.
Foto: Instagram @pecco63