Alex und Marc Marquez sind in Sepang stationiert und warten auf den ersten MotoGP-Test des Jahres 2024. Gemeinsam werden sie das Angriffsduo des Gresini-Teams auf der Ducati GP23 bilden und die drei Tage in Malaysia werden von grundlegender Bedeutung sein, um die beste Einstellung für den nächsten Test zu finden eine Saison. Doch in diesen Stunden erreichen die Cevera-Brüder schlechte Nachrichten.
Schwerer Trauerfall in der Familie
Harter Schlag für die Familie Marquez Alentá. Am Sonntagmorgen, dem 4. Februar, gab Marc Marquez in den sozialen Medien den Tod seines Großvaters väterlicherseits, Ramón, bekannt. Er war sein größter Fan, eine wesentliche Figur im Leben des Champions, zu dem er stets eine enge Beziehung pflegte. Der Großvater unterstützte seine Enkel immer, begleitete sie bei ihren ersten Schritten in die Welt des Motorradfahrens und begleitete sie von Cervera, wo er lebte, bei jeder Gelegenheit.
Alex und Marc Marquez erhielten diese schwierige Nachricht, als sie sich am anderen Ende der Welt aufhielten und fast keine Zeit hatten, ihre Familie zu ernähren. In einem kurzen und emotionalen Beitrag in den sozialen Netzwerken begrüßte der achtfache Weltmeister seinen Großvater und dankte ihm für die Unterstützung, die er von ihm erhielt, da er einer der wichtigsten Menschen in seinem Leben war. „Vielen Dank für alles, was du uns gegeben und gelehrt hast, Großvater. Ruhe in Frieden„.
Die Erinnerung an Großvater Ramon
Vorbei sind die Zeiten, in denen die Brüder nach der Teilnahme an einem Grand Prix ihren Großvater besuchten, um gemeinsam Domino zu spielen und die Sonntagsrennen zu analysieren. Die Persönlichkeit von Ramon Marquez spielte nicht nur im Privatleben der beiden Fahrer eine zentrale Rolle. Im schwierigsten Moment seiner Karriere, dem nach der Verletzung in Jerez, blieb er Marc immer sehr nahe, was ihn dazu veranlasste, sich zurückzuziehen, um einer schweren Verletzung zu entgehen.
In einer gegenüber „Travelling with Chester“ veröffentlichten Erklärung hatte der Großvater den ehemaligen Repsol Honda Team-Fahrer aufgefordert, sich auszuruhen und friedlicher zu leben, ohne sein Leben zu gefährden. „Riskiere nicht so viel, lass mich nicht leiden. Du hast bereits genug zum Leben, suchst dir einen guten Job und überlässt das Fahrrad jemand anderem. „Ich habe ihm das schon oft gesagt, aber es geht in ein Ohr hinein und auf das andere wieder heraus„.
Herr Ramon trat auch in dem Dokumentarfilm „Marc Marquez: All In“ auf und sagte, sein Ziel sei es, seinen Enkelkindern dabei zuzusehen, wie sie ihre Ziele erreichen. „Wenn der Tod schnell kommen muss, ist es mir egal, ob er heute oder morgen ist. Ich habe immer gesagt, dass ich an dem Tag, an dem ich meine beiden Enkelkinder erfüllt sehe, in Frieden sterben kann„.