Komplizierter Start für Yamaha in die MotoGP-Saison 2024. Die Ergebnisse von Fabio Quartararo und Aleix Rins am ersten Wochenende in Katar waren negativ. Während dem Zweiten noch Zeit gegeben werden muss, sich an die M1 zu gewöhnen, verbuchte der Franzose stattdessen einen Vorsprung von 12,8 Zoll im Sprint (12. Platz) und 17,7 Zoll im langen Rennen (11. Platz) auf den Sieger. Und am Sonntag waren es 4,5 Sekunden bis zu den Top 10. Es gibt zweifellos viel zu tun.
MotoGP Katar, Quartararos Frust
Offensichtlich kann der MotoGP-Champion von 2021 die Situation nur zur Kenntnis nehmen: „Wir sind noch sehr weit weg – Berichte The-Race.com – Und natürlich ist es schwer, weil ich mein Potenzial kenne und weiß, wo ich sein kann. Wir sind weiter weg als letztes Jahr. Wir haben uns ein wenig verbessert, aber Ducati, KTM und Aprilia sind weiter und schneller vorangekommen als 2023. Der Abstand zwischen uns und den europäischen Herstellern ist größer geworden. Auch Honda hat große Probleme, aber im Rennen schien es mir, dass wir in einer schlechteren Verfassung waren„.
Die ersten Runden sind problematisch für Quartararo, der mit der M1 nicht mehr so prägnant sein kann wie in seinen besten Jahren, auch weil das Motorrad seine Hauptqualitäten verloren hat: „Das Problem ist, dass das Potenzial, das wir in der ersten Runde haben, gering ist. Wir können nicht so schnell sein wie die Spitzenreiter. Ich hatte einen hervorragenden Start und kam hinter Espargaro und Acosta, aber sobald es die langen, schnellen Kurven gibt, sind wir langsam. Das war 2021 unsere Stärke, ich konnte mit den Ducatis Geld verdienen, und jetzt ist es unsere Schwachstelle. Wir fragen uns warum„.
Yamaha hinkt Ducati, KTM und Aprilia hinterher
Im Vergleich zum Sprint war der Schlussrückstand im langen Rennen 5″ größer und Fabio kann es nicht erklären: „Wir sind sowieso weit weg, aber warum schaffen wir es nicht, im Sprintrennen schnell zu sein? Das ist die Frage„.
Auf die Frage, ob die aktuelle Yamaha im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit das schlechteste Motorrad sei, das er je gefahren sei, antwortete er unverblümt: „Im Vergleich zum aktuellen Niveau würde ich ja sagen. Aber wir haben einige Verbesserungen vorgenommen, daher ist es schwer zu sagen. Aber vom Niveau unseres Bikes im Vergleich zu den anderen sind wir tatsächlich weiter entfernt als je zuvor„.
Foto: Yamaha MotoGP