MotoGP, Quartararo bittet Yamaha um weitere Bemühungen: „Das brauchen wir“

Fabio Quartararo schloss den Test in Sepang mit dem elften Mal ab, ein Zeichen dafür, dass Yamaha es nicht geschafft hat, den M1 auf einer schnellen Runde konkurrenzfähig zu machen. Es gibt noch viel zu tun und es könnte nicht anders sein. Wichtig ist, die richtige Basis zu finden, auf der man während der Saison aufbauen kann. Der nächste Test in Katar (19.-20. Februar) wird sehr wichtig sein, der letzte vor dem ersten Grand Prix. Aber man darf nicht vergessen, dass das Iwata-Team „kostenlose“ Tests zur Verbesserung seines Motorrads durchführt, sodass es für die Fahrer noch zu früh ist, sich zu viele Sorgen zu machen.

MotoGP, Sepang-Test: Quartararo nicht ganz zufrieden

Interviewed von Sky Sport MotoGPder Franzose gab seine abschließende Einschätzung ab: „Ein positiver Test, aber wir sind noch weit davon entfernt, insbesondere was die Zeitattacke angeht. Yamaha arbeitet jedoch hart und ich bin damit zufrieden, auch wenn wir von der schnellsten Runde sehr weit entfernt sind. Wir sind in einer viel besseren Verfassung als letztes Jahr, aber nicht nur wir. Honda hat einen großen Schritt gemacht, KTM auch, Aprilia, Ducati … alle. Das Positive und Interessante ist, dass wir uns auch im Laufe der Saison verbessern können„.

Quartararo weiß genau, was seinem M1 fehlt, um den letzten Schritt zu machen: „Uns fehlt der Grip und wir müssen an der Elektronik arbeiten, das sind die beiden Aspekte, bei denen wir einen Schritt nach vorne machen müssen. Motor? Die Macht ist da, wir müssen wissen, wie wir sie nutzen können. Ich denke, wir haben in diesem Bereich einen guten Schritt gemacht„.

Das Tempo des MotoGP-Champions von 2021 ist nicht schlecht, aber das Zeitangriffsproblem muss gelöst werden. Wir haben bereits gesehen, wie kompliziert es sein kann, in einem Rennen von hinten zu starten. Auch wenn Yamaha den Motor verbessert hat und damit eine größere Chance hat, seine Konkurrenten zu überholen, ist es aus Sicht des Qualifyings wichtig, alles richtig zu machen. In Katar wird sich die Arbeit auf diesen Punkt konzentrieren und gleichzeitig jeden Aspekt des Motorrads weiterentwickeln. Fabio schätzt das Engagement des Teams, die Mentalität hat sich wirklich verändert und er kann zuversichtlich sein, Lösungen zu finden.

Foto: Yamaha MotoGP