MotoGP, Jorge Martin hat Bedenken: „Etwas funktioniert nicht“

Jorge Martin schloss den Test in Lusail mit der siebtschnellsten Gesamtzeit und einem nicht ganz perfekten Gefühl am Steuer seiner Desmosedici GP24 ab. Gemeinsam mit dem Team Prima Pramac Racing wird er daran arbeiten, dass die Vibrationen, die ihn am letzten Arbeitstag geplagt haben, nicht erneut auftreten. Der Freitag des Großen Preises von Katar wird die nächste Gelegenheit sein, auf die Strecke zurückzukehren und die Situation zu überprüfen.

MotoGP, Katar-Test: Martins Einschätzung

Der Fahrer aus Madrid zog am Ende des Tests eine Bilanz: „Ich habe mich bis zum letzten Stint sehr wohl gefühlt – berichtet Motosan.es – und ich war sehr zuversichtlich, was das Tempo angeht. Ich bin auf einem sehr gebrauchten Reifen 20 Runden lang 52,5 gefahren und ich glaube, wir haben uns im Vergleich zum letzten Rennen hier um fast eine Sekunde verbessert. Aber als ich die Sprint-Rennsimulation durchführte, hatte ich viele Vibrationen dahinter. Wenn ich mit anderen Ducatis vergleiche und nach einer Lösung suche, denke ich, dass etwas an dem Motorrad nicht gut funktioniert„.

Martin betont, dass es unter den Ducati-Fahrern keinen anderen gibt, der unter dem gleichen Problem leidet und hofft, dass in zwei Wochen alles gelöst sein wird: „Nur ich. Dies kann normalerweise bei einem Reifen mit 20–22 U/min passieren. Ich hoffe, dass dieses Problem bis zum Rennwochenende verschwindet, sodass ich weniger vorsichtig fahren kann als jetzt. Aufgrund dieser Vibrationen kann ich den Gashebel nicht wie gewünscht öffnen. Wir werden versuchen zu analysieren und zu verstehen. Einerseits bin ich froh, weil ich schnell bin, wenn alles gut läuft, andererseits bin ich auch etwas enttäuscht von der Situation„.

Jorge wird um den Titel kämpfen

Anschließend zog der MotoGP-Vizemeister von 2023 eine positive Gesamtbilanz seiner Saisonvorbereitung, abzüglich der jüngsten aufgetretenen Probleme: „Ich glaube, ich war in Malaysia sehr konkurrenzfähig und auch in Katar war ich konkurrenzfähig. Insgesamt habe ich mich sehr gut gefühlt. Das Einzige, was mich beunruhigt, ist diese Vibration, die ich habe, sonst haben wir im Vergleich zur letzten Saison einen großen Schritt gemacht. Ich denke, das Tempo hat sich um eine Sekunde verbessert. Es wird schwierig sein, mit der Pace der Ducati mitzuhalten. Es scheint, dass Aprilia sich verbessert hat, aber wir sind super konkurrenzfähig„.

Mit der Unterstützung der Ducati-Techniker wird das Prima Pramac Racing-Team sicherlich in der Lage sein, die Beschwerden zu beseitigen, die Jorge beim Fahren verspürte. Es bleibt Zeit, alle Daten sorgfältig zu analysieren und eine Lösung zu finden.

Foto: Prima Pramac Racing