MotoGP: Die meisten Fahrer haben Hunde, hier ist der Grund

Turbo, Stich, Shira, Hagrid, Kuala, Rubik… Sie stehen auch hinter den Erfolgen der MotoGP-Fahrer: die kleinen Hunde der Fahrer. Fast alle Top-MotoGP-Fahrer haben mindestens einen Hund, oft einen kleinen. Eine Laune? Ein Luxus? Nein, ein wichtiger Verbündeter. Vierbeiner helfen bei der Konzentration und dem emotionalen Gleichgewicht: Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen stützen diese These. An der Bedeutung von Hunden für die Verbesserung der psychophysischen Gesundheit besteht kein Zweifel. Haustiertherapie ist mittlerweile eine weit verbreitete Praxis und es ist nicht ungewöhnlich, Hunde sogar in Schulen zu sehen, insbesondere in Nachmittagsworkshops und bei Kindern mit Schwierigkeiten.

Das Leben der MotoGP-Fahrer ist schön und aufregend, aber an Stress mangelt es nicht. Bei schweren Verletzungen wie im Fall von Marc Marquez oder Enea Bastianini geht es bergauf. Und hier kommt dem Hund eine noch wichtigere Rolle zu. Wir haben mit Serena Giorgetti, ehemalige Teammanagerin bei CIV Superbike und jetzt erfolgreiche Hundetrainerin, über Fahrer und Hunde gesprochen.

„Hunde helfen Ihnen, sich zu entspannen, bereiten Freude und zaubern ein Lächeln – erklärt der Experte Corsedimoto – Das Leben eines Piloten ist nicht so einfach, wie manche vielleicht denken, aber es ist äußerst hektisch. Sie sind oft nicht zu Hause, haben viele Verpflichtungen und Belastungen. Der Hund ist eine positive Ablenkung. Auf körperlicher Ebene unterbrechen kleine Hunde bei extrem trainierten jungen Menschen die Routine, ohne Sie zu ermüden. Der Spaziergang mit dem Dackel ist etwas äußerst Entspannendes. Es gibt viele wissenschaftliche Studien, die die positive Wirkung von Hunden, auch auf hormoneller Ebene, belegen. Die Vorteile für die psychische und physische Gesundheit der Piloten stehen außer Zweifel.“

Die meisten Piloten haben kleine oder mittelgroße Hunde.

„Hunde unter zehn Pfund sind auf Reisen leicht zu handhaben. Sie können im Auto, im Wohnmobil oder sogar im Flugzeug transportiert werden, denn wenn sie klein sind, können sie in der Kabine aufbewahrt werden. Ich denke, dass die Anwesenheit des Hundes bei den Rennen Stressspitzen erheblich reduzieren kann. Es ermöglicht einem auch, in gewisser Weise die Atmosphäre eines Zuhauses auch in Tausenden von Kilometern Entfernung wiederzufinden.

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