MotoGP, Bezzecchi, was für eine Enttäuschung: zwei Fehler und viel Bedauern

Große Enttäuschung für Marco Bezzecchi am Ende des Wochenendes in Frankreich. Er stürzte in beiden Rennen und verspielte einige gute Ergebnisse. Am Samstag hätte er mindestens Dritter werden können, also auf dem Podium, und am Sonntag hätte er unter den besten 5/6 landen können. Stattdessen beendete er den Grand Prix mit 0 Punkten und viel Bitterkeit. Vor einem Jahr gewann er in Le Mans sein zweites MotoGP-Rennen, dieses Mal schaffte er es nicht einmal, die Ziellinie zu erreichen.

MotoGP Le Mans, Bezzecchis Enttäuschung

Der Fahrer des Teams Pertamina Enduro VR46 hatte von Beginn an aus der zweiten Reihe Probleme: „Ich hatte einen Anstieg, der dazu führte, dass ich einige Positionen verlor. Ich befand mich in der Mitte der Gruppe – Speedweek-Berichte – und das war schlecht für mein Rennen. Anfangs war ich schneller als Bastianini, ich konnte ihn überholen und er reagierte. In Kurve 6 ging er zu weit und ich versuchte zu überholen. Beim Beschleunigen rutschte das Vorderrad durch„.

Bezzecchi verlor nach dem Gasgeben die Front und möchte im Detail verstehen, warum es zu dem Unfall kam: „Es passiert nur nach einem Fahrfehler – Er gab zu – aber wir werden die Daten analysieren. In dieser Saison neigt das Motorrad zum Untersteuern und wir haben dieses Problem seit dem ersten Test„. Sicherlich hatte er zusammen mit seinem Crewchef Matteo Flamigni Gelegenheit, die Gründe zu studieren und zu verstehen, die ihn zu seinem Rücktritt veranlassten.

Der gebürtige Riminier scheint sich mit der Ducati Desmosedici GP23 endlich zu verbessern und es wäre positiv gewesen, das Ganze mit einigen guten Ergebnissen zu krönen. Am Sonntag hatte er nicht das Tempo der Spitzenreiter, hatte aber dennoch die Chance, gut abzuschneiden: „Ein Platz unter den ersten Fünf wäre möglich gewesen. Ich hatte nicht das Tempo der Führenden, aber vielleicht konnte ich mit Bastianini und Vinales mithalten„. In der Gesamtwertung liegt er mit 36 ​​Punkten nur auf dem zehnten Platz, 11 weniger als sein Teamkollege Fabio Di Giannantonio. Er wird versuchen, sich bei den nächsten Veranstaltungen in Barcelona und Mugello zu rehabilitieren.

Foto: Adrien Poupeau