MotoGP, Bezzecchi findet sein Lächeln wieder: „Großer Schritt im Vergleich zu Sepang“

Für Marco Bezzecchi war der Test in Katar sehr wichtig, da er sich in Sepang mit der Desmosedici GP23 nicht so wohl gefühlt hatte. Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Fabio Di Giannantonio konnte er am Steuer nicht sofort seine Wirkung entfalten. Er brauchte mehr Zeit und man kann sagen, dass Lusail Fortschritte in die richtige Richtung gemacht hat. Er ist noch nicht bei 100 %, aber es war wichtig, sich zu verbessern.

MotoGP, Katar-Test: Bezzecchi endlich glücklich

Der Fahrer aus der Romagna belegte den zehntschnellsten Platz in der Gesamtwertung, aber die Sensationen waren ermutigend für die Zukunft: „Die Bilanz ist positiv – sagte er gegenüber Sky Sport MotoGP – und ich bin zufrieden mit diesen beiden Tagen. Im Vergleich zu Malaysia haben wir wirklich einen großen Schritt nach vorne gemacht. Ich bin mit der Zeitattacke nicht sehr zufrieden, da ich sehe, dass ich das Potenzial des Motorrads noch nicht optimal ausschöpfen kann. Aber vom Tempo her bin ich nicht weit davon entfernt. Pecco, Martin und Bastianini waren richtig schnell, hinter ihnen sind wir alle nah dran. Ich bin ganz zufrieden„.

Die schnellste Runde ist ein Aspekt, an dem er arbeiten muss: „Es ist sehr wichtig – fügt Bezzecchi hinzu – und wir müssen unbedingt etwas tun. Wir müssen mehr über das Motorrad wissen und das wird mit der Zeit kommen. Wir müssen auch dafür sorgen, dass die Kurven etwas besser werden. Besonders bei hohen Geschwindigkeiten habe ich Probleme, obwohl der Reifen mehr Grip als der GP22 hat. Das belastet mich ein wenig, denn dann kann ich die Vorteile des neuen Reifens nicht nutzen. Wir werden auf jeden Fall etwas Positives für das Wochenende finden„.

Auch wenn er am Rennwochenende nicht mit vollem Verständnis für seine Ducati erscheinen wird, kann er mit der in Lusail geleisteten Arbeit zufrieden sein. Er braucht noch etwas Zeit, um zu spüren, dass der GP23 „sein“ ist. Das Pertamina Enduro VR46-Team wird die Daten in diesen zwei Wochen gut analysieren, um in den ersten freien Trainings des Katar-GP einige Lösungen bereitzustellen.

Foto: Pertamina Enduro VR46 Racing Team