MotoGP, Bagnaia: Wiedergutmachungsziel in Motegi, darf nicht verfehlt werden

Eine schlimme Niederlage für Francesco Bagnaia war der Nachklang des Großen Preises von Indien, der mit einem schweren Ausfall im Hauptrennen endete. Jorge Martin liegt in der Gesamtwertung nur noch 13 Punkte hinter ihm, das Rennen um den MotoGP-Titel ist also offen. Dieses Wochenende wird er in Japan Rennen fahren und in Motegi wird er sofort die Gelegenheit haben, sich zu rehabilitieren. Es ist ihm verboten, neue Fehler zu machen, und er muss auch gut mit dem Druck umgehen können, der nach den Ereignissen auf dem Buddh International Circuit zwangsläufig gestiegen ist.

MotoGP Japan, Bagnaia will Rache

Bagnaia weiß, dass er keine Fehler machen darf und hofft, ohne Probleme wieder an einem Grand Prix teilnehmen zu können: „Nach dem GP Indien wird unsere Priorität in Japan darin bestehen, die Probleme des vergangenen Wochenendes zu lösen. Es wird wichtig sein, das Beste aus jeder Sitzung herauszuholen, daher hoffe ich, dass wir an allen drei Tagen konstante Wetterbedingungen vorfinden. Ich bin sicher, dass wir gemeinsam mit meinem Team bald eine Lösung finden werden. Ich bin bereit und freue mich auf ein weiteres Wochenende auf der Rennstrecke„.

Der Ducati-Fahrer hat in Motegi in der MotoGP keine besonders gute Erfolgsbilanz vorzuweisen. Als Rookie belegte er 2019 den dreizehnten Platz und letztes Jahr stürzte er in der letzten Runde, während er auf dem neunten Platz lag. An diesem Wochenende wird eine ganz andere Leistung gefragt sein. Martin ist am Ball und Pecco muss zeigen, dass er den Fehler, den er in Indien gemacht hat, überwunden hat.

Pirro will seinen Beitrag leisten

Enea Bastianini fehlt weiterhin, seinen Platz übernimmt erneut Testfahrer Michele Pirro: „Ich freue mich, mit dem Ducati Lenovo Team einen weiteren Grand Prix fahren zu können. Der GP von Indien letzte Woche war ziemlich schwierig, es war eine neue Strecke und ich habe aufgrund der Hitze körperlich sehr gelitten. Jetzt geht es nach Japan, eine Strecke, die wir kennen und für die wir mehr Daten haben. Ich hoffe also, dass ich das nachholen und dem Team mehr Zufriedenheit bereiten kann„.

Pirro hat offensichtlich keine Ranglistenambitionen, möchte aber gerne zur Entwicklung des Desmosedici GP beitragen. Er wird versuchen, an dieser Front sein Bestes zu geben und in den Rennen vielleicht sogar etwas Zufriedenheit zu erreichen. Seine Arbeit wird von unschätzbarem Wert sein.

Foto: Ducati Corse