Fünfter Finalsieg am Ende des zweiten Testtages in Sepang für Pecco Bagnaia. 335 Tausendstel hinter Teamkollege Enea Bastianini, der heute den Rekord aufgestellt hat. Aber man muss sagen, dass der amtierende MotoGP-Champion seine beste Runde mit vollem Tank fuhr, ein Zeichen dafür, dass sein Potenzial größer war. Für ihn war es wichtig, die neuen Ducati-Produkte auszuprobieren, angefangen beim neuen Aerodynamikpaket und dem neuen Auspuff, ohne den Motor zu vergessen. Der Zeitangriff hatte keine Priorität.
MotoGP, Sepang-Test: Bagnaia zieht Bilanz
Der piemontesische Fahrer ist heute wieder zufrieden mit der Arbeit, die er zusammen mit dem Ducati Lenovo Team geleistet hat. Er sprach darüber mit Sky Sport MotoGP: „Ein weiterer sehr positiver Tag. Wir haben uns darauf konzentriert, die Leistung des Motors weiter zu verbessern, es ist uns gelungen, einen weiteren Schritt nach vorne zu machen. Der neue Rumpf hat viele Vor- und Nachteile, wir müssen noch ein wenig am Setup arbeiten. Für den Auspuff muss ich morgen noch einen Test machen, er sieht sehr gut aus, aber es gibt noch etwas zu verbessern„.
Bagnaia bestätigte, dass er mit vollem Tank seine beste Runde gefahren war und erläuterte die Vorgehensweise: „Am Ende macht jeder seinen eigenen Job. Enea hat es gut gemacht, in diesem Moment testete er eine andere Situation und es funktionierte gut. Ich bin froh. Morgen ist für mich der Tag des Zeitfahrens. Ich hoffe, dass es nicht zu viel regnet, damit die Strecke zumindest konkurrenzfähig bleibt. Unsere Aufgabe besteht immer darin, mit Vollgas zu fahren und so viele Runden wie möglich zu absolvieren. Ich war ziemlich beeindruckt von dem Gefühl, das ich heute hatte, aber es gibt Zeit und Spielraum für Verbesserungen„.
Abschließend sprach Pecco über die Zusammenarbeit mit Bastianini, die in diesen Tagen sehr fruchtbar war: „Wir befinden uns in der maximalen Entwicklungsphase, daher ist es wichtig, das Feedback beider Fahrer zu hören und zu versuchen, die Empfindungen zu verstehen. Das habe ich immer getan und ich werde es immer versuchen, denn es ist eine zu wichtige Phase, um als Team arbeiten zu müssen. Dann ist das Rennwochenende eine andere Sache, aber bei den Tests müssen wir alle in die gleiche Richtung gehen, das ist wichtig„.
Foto: MotoGP