2023 war ein sehr schwieriges Jahr für Alex Rins, der aufgrund einer schweren Verletzung viele Grand Prix verpassen musste. Er nahm die Genugtuung, in Austin ein Rennen gewonnen zu haben und der einzige Honda-Fahrer zu sein, der dies schaffte. Allerdings erwartete er eine ganz andere Saison. Neben den körperlichen Problemen verbarg er auch ein wenig schlechte Laune darüber, von HRC nicht ausreichend in die Entwicklung eingebunden worden zu sein. Das ist auch der Grund, warum er nicht groß darüber nachgedacht hat, als das Angebot des Yamaha-Werksteams eintraf.
MotoGP, Rins freut sich auf 2024 mit Yamaha
Der katalanische Fahrer mag Herausforderungen und die ersten Sensationen mit dem M1 beim Test in Valencia stimmten ihn zuversichtlich für die Zukunft: „Ich kann es kaum erwarten, dieses neue Projekt zu starten – sagte zu Marke – und ich trainiere, um so vorbereitet wie möglich anzukommen. In Valencia habe ich das neue Motorrad getestet, alles war anders und das Gefühl war positiv. Um die Weltmeisterschaft kämpfen? Zu früh, um darüber nachzudenken. Ich wechsle Team und Motorrad, das ist schwer klar zu beantworten. Wir hoffen, einen Schritt zu machen und dafür zu kämpfen, so weit wie möglich vorne zu sein„.
Rins erzählte auch von dem besonderen Moment, als er bei Yamaha unterschrieb: „Der Ort ist neugierig. Es geschah kurz vor der Operation im Krankenhaus in Madrid. Mein Manager und ich standen bereits mit ihnen in Kontakt, als Suzuki letztes Jahr beschloss, zu schließen, aber sie hatten einen Vertrag mit ihren beiden Fahrern. Wir haben ein Angebot erhalten und wenn man in einem Satellitenteam ist, ist es schwierig, ein offizielles Angebot abzulehnen„.
Unterschiede zu Honda und Beziehung zu Quartararo
Der 28-Jährige aus Barcelona erklärte die Unterschiede zwischen Honda und Yamaha: „Mir sind einige Veränderungen aufgefallen. Auf körperlicher Ebene war die Fahrradposition am bemerkenswertesten, da ich bei der einen weniger Schmerzen verspürte als bei der anderen. Ich habe große Unterschiede in der Elektronik, im Motormanagement und im Team gespürt. Ich habe einen Telemetriespezialisten gefunden, den ich in Suzuki hatte, und dieser hilft mir, mich wohler zu fühlen„.
Es ist auch unumgänglich, über seinen neuen Teamkollegen Fabio Quartararo zu sprechen, mit dem er eine gute Zusammenarbeit erwartet: „Er ist ein sehr talentierter Fahrer, er ist sehr schnell und kennt das Motorrad gut. Wir können ein sehr starkes Paar bilden, in Sachen Fahrradentwicklung können wir sein Wissen mit meinem kombinieren. Wir haben einen ähnlichen Fahrstil. Wichtig ist, Hand in Hand mit der Aerodynamik und dem Motor zu gehen, die es zu entwickeln gilt. Wir kennen uns schon seit Jahren, wohnen in Andorra 100-200 Meter entfernt und sehen uns oft„.
Foto: Yamaha MotoGP