Nach den „Generalproben“ als Wildcard erfolgte die Einigung für das eigentliche Debüt. Tatchakorn Buasri wird die Liste der Rookies in der Moto3-Weltmeisterschaft 2024 bereichern, die vom Honda Team Asia eingesetzt werden, einem Teil des thailändischen Honda-Projekts, das junge Talente auf ihrem Weg zur Weltmeisterschaft unterstützt. Der thailändische Fahrer, dessen Referenz Marc Marquez ist, hat bei den vorherigen Meisterschaften, an denen er teilgenommen hat, wirklich interessante Ergebnisse erzielt, darunter JuniorGP und Red Bull Rookies Cup. Ende 2023 wurde er auch beim FMSCT ausgezeichnet [Federation of Motor Sports Clubs of Thailand] Auszeichnungen, um zu bekräftigen, dass sein Land ihn als vielversprechenden jungen Radfahrer betrachtet. Wird er auch auf globaler Ebene mitreden können? Lassen Sie uns in der Zwischenzeit einen Blick auf die wichtigsten Merkmale seiner Karriere werfen.
Tatchakorn Buasri, das Profil
Der 2001 geborene, ursprünglich aus Samutprakan (Thailand) stammende kleine „Gongz“ begann schon als Kind, an Motorradrennen teilzunehmen, vor allem unterstützt von seinem Vater, der ihn zum ersten Mal mit zwei Rädern bekannt machte. Nach und nach machte der junge Tatchakorn Buasri bei den lokalen Meisterschaften auf sich aufmerksam und errang auch zahlreiche Siege. Der Erfolg beim Thailand Talent Cup war ein wichtiger Schritt für den Zugang zum Asia Talent Cup, bei dem er Siege und andere Podestplätze errang und auch an der Asia Road Race Championship teilnahm. Von 2018 bis 2023 fuhr er in der JuniorGP Moto3: 2022 gelang ihm ein Sieg und ein weiteres Podium, 2023 stand er im ersten Rennen in Portimao auf dem Podium. Von 2020 bis 2022 startete er auch im Red Bull Rookies Cup: In seinem letzten Jahr gelangen ihm ein Rennerfolg und zwei weitere Podestplätze.
Die Herausforderung in der Moto3-Weltmeisterschaft
Im vergangenen Oktober gab das Honda Team Asia seine Aufstellung in beiden Kategorien offiziell bekannt (Details). Tatchakorn Buasri ist neben dem bestätigten Taiyo Furusato der Neuzugang in der Minor-Klasse. Der thailändische Fahrer hat bisher vier WM-Einsätze als „Gast“ absolviert, ohne bisher in die Punkteränge zu gelangen. Im Jahr 2024 hat er jedoch eine großartige Gelegenheit, sich mit den schnellsten Fahrern der Welt zu messen und so zu lernen und zu wachsen. Wer weiß, werden wir ein weiteres „fliegendes Thai“ erleben, dieses Mal in der Moto3, in den Fußstapfen dessen, was Somkiat Chantra bereits in der Moto2 geschafft hat? Die Zeit wird es zeigen, aber er wird ein weiterer Neuling sein, den man im Auge behalten sollte.
Foto: Junior Talent Team