Die Saison 2024 wird wirklich voller Neuerungen sein. Wie kürzlich offiziell bekannt gegeben wurde, wird Edoardo Liguori mit AC Racing in der JuniorGP Moto3 debütieren: neues Team, neues Motorrad und auch neue Reifen, da er die Pirellis erst einmal kennenlernen muss. Damit ist eine aufregende vierjährige Zeit mit dem Pasini Racing Team zu Ende gegangen, mit der Liguori in diesem Jahr parallel zu seinem Engagement für ETC immer gemeinsam die PreMoto3-Trikolore gewann. Doch für den 2008 geborenen Römer ist es jetzt schon an der Zeit, über die Zukunft nachzudenken, über die neue Herausforderung, der er sich stellen muss.
Edoardo Liguori, die Wahl ist für 2024 getroffen.
Ich habe mich für AC Racing und Moto3 entschieden, das ist für mich jetzt das Richtige. Ich war etwas unentschlossen, aber am Ende ist es besser, gleich in die Moto3 zu gehen und Erfahrungen zu sammeln. L‘Eine andere Idee, bei Pasini Racing zu bleiben, war, das Talent zu wiederholen und im folgenden Jahr zu wechseln, aber ich hätte mehr Schwierigkeiten gehabt als meine Rivalen, da ich bereits über eine Saison voller Erfahrung verfügte.
Mit Pasini Racing geht eine wichtige Zeit zu Ende.
Ich blieb vier Jahre lang bei ihnen und hatte das Team sehr liebgewonnen … Es war keine leichte Entscheidung.
Nächstes Jahr wirst du also zu AC Racing wechseln.
Die Mannschaft glaubt an mich und wird mir das Beste zur Verfügung stellen. Dann muss ich darüber nachdenken, mein Bestes zu geben und mich im Laufe der Saison immer weiter zu entwickeln. Jetzt ist es noch zu früh, um über Ergebnisse zu sprechen, aber das Ziel wird eindeutig darin bestehen, an die Spitze zu gelangen.
Edoardo Liguori, das Jahr 2024 wird voller Neuigkeiten sein. Was könnte Ihrer Meinung nach der schwierigste „Teil“ sein?
Neues Team, neues Bike, neue Reifen… Meiner Meinung nach könnte es am Bike liegen, vor allem an der Anpassung am Anfang.
Wie bereiten Sie sich auf eine neue Kategorie vor? Was wirst du jetzt tun?
Ich nahm ein 600er-Rennen und man sagte mir, dass es für die Moto3 das beste Training sei. Im Fitnessstudio trainiere ich vor allem meine Beine. Außerdem muss ich etwas mehr Muskelmasse aufbauen, da ich für die Moto3 untergewichtig bin. Es gibt kein Halten, ich muss mich gut vorbereiten.
Foto: Pasini Racing Team