Mit dem „Omelett“ in der Ausgangsrunde hätte alles enden können. Tatsächlich stürzte Pedro Acosta bei diesem Anlass, seinem GP in Australien, sodass er vielleicht gar nicht gestartet war! Am Ende gelang es ihm, das Motorrad zurück in die Garage zu bringen, und die Mechaniker schafften es in einem echten Wettlauf gegen die Zeit, es rechtzeitig für die Erkundungsrunde wieder zum Laufen zu bringen, allerdings aus der Boxengasse. Acosta reihte sich anschließend ans Ende der Startaufstellung ein, aber der Moto2-Spitzenreiter konnte den Schaden trotz allem wirklich begrenzen: Ein 9. Platz in einem so komplizierten Rennen, das nach nur neun Runden unterbrochen wurde, zählt wirklich als Sieg. Auch weil er einen Vorsprung von 56 Punkten hat, also weit über zwei Rennen auf Arbolino.
Acosta-Zauberstäbe
„Der Wind war wirklich stark“ sagte Pedro Acosta nach dem Rennen. Aber das ist nicht der Grund für seinen Untergang. „Ich habe den lächerlichsten Fehler meiner Karriere gemacht. Ich hätte nie gedacht, dass ich in der Schlussrunde stürzen könnte. erklärte der Moto2-Spitzenreiter und entschuldigte sich schon lange vor dem Start des Rennens voll und ganz für das Durcheinander. Auch die Moto3-Männer stürmten zu KTM Ajo, um zu versuchen, die Zeiten zu beschleunigen und Acosta die Teilnahme am Rennen zu ermöglichen. Mechanik, bei der sich der Spanier auch via Social Media bedankte. „Wir haben es geschafft, durch das Comeback nicht zu viel zu verlieren.“ Ein neunter Platz, der, wie bereits erwähnt, angesichts der Situation alles andere als selbstverständlich war, aber es gab die Entschlossenheit, den kurz zuvor begangenen Fehler wieder gutzumachen.
4 GP für Ruhm
Die vergebene halbe Punktzahl ermöglichte dem Sieger Arbolino eine leichte Annäherung (von 65 auf 56 Punkte), aber es ist definitiv zu wenig, um daran zu denken, Pedro Acosta behindern zu können. Bis zum Ende der Moto2-Saison 2023 sind nur noch vier Grand Prix übrig, es stehen also immer noch 100 Punkte auf dem Spiel. Wenn gewünscht, ist dies ein ausreichender Spielraum, um die Situation umzukehren, aber angesichts des Fortschritts der Saison wissen wir jetzt, dass nur noch die offizielle Ankündigung zum Auftakt der globalen Feierlichkeiten erforderlich ist. Thailand wird eine weitere große Unbekannte darstellen, denken Sie nur an den heftigen Regenguss im Jahr 2022, aber eine mögliche Wiederholung dieses GP würde angesichts der wenigen vergebenen Punkte nur geringere Chancen auf eine Erholung für die Gegner bedeuten. Bleibt nur noch zu wissen, wann Acosta seinen Titel feiern wird.
Foto: motogp.com