Maurizio Bottalico „Manx verändert das Leben, man betritt eine andere Dimension“

Maurizio Bottalico, Manx

Wie ist es, auf der Isle of Man Rennen zu fahren? Es ist schwierig, es zu beschreiben, und es ist selbst für diejenigen schwierig, die Rennen gefahren sind. Maurizio Bottalico ist seit Jahren einer der wichtigsten Protagonisten des Straßenrennsports. Er trägt den Spitznamen „der verrückte Hutmacher“ und stammt ursprünglich aus Neapel, lebt aber seit einiger Zeit mit seiner Familie in San Marino. In diesen Tagen trainiert er auf der Rennstrecke von Tazio Nuvolari mit dem BMW, den er in der Europa- und der italienischen Meisterschaft der 1000er-Klasse einsetzen wird.

Dieses Jahr werde ich an den italienischen und europäischen Straßenrennen teilnehmen – Maurizio Bottalico erzählt Corsedimoto – Höhepunkt ist aber der Manx Grand Prix auf der Isle of Man im August. Unter italienischer Flagge werde ich sowohl in der 600 Supersport als auch in der 1000 Superbike mit den Motorrädern des RCM-Teams fahren. Doppelte Kategorie auch bei Manx: im Senior Supersport mit einem CBR 600 und im Lightweight mit einem Paton“.

Mit welchen Zielen?

„Das Ziel für den Manx ist es, in beiden Kategorien auf das Podium zu kommen. Bei den italienischen und europäischen Meisterschaften möchte ich gegenüber den Gegnern nicht respektlos wirken, aber ich strebe den Titel in beiden Meisterschaften und in beiden Kategorien an. Ich betrete Bergrennen im Wesentlichen, um mich auf den Manx vorzubereiten. Ich komme aus dem Bahnsport, aber heute denke ich, dass es wichtiger und nützlicher für mich ist, Straßenrennen zu fahren als Rundstreckenrennen. Darüber hinaus habe ich auch Sponsoren auf nationaler Ebene, und es ist eine weitere Möglichkeit, ihnen Sichtbarkeit zu verleihen und sie einzubeziehen.“

Was hat Ihnen der Manx Grand Prix 2022 emotional hinterlassen?

Manx verändert Ihr Leben, denn nachdem Sie dort Rennen gefahren sind, gibt Ihnen kein anderes Rennen die gleichen Emotionen. Es hat mir mein Lächeln genommen, aber auf eine gute Art und Weise. Wenn Sie dort Rennen fahren, betreten Sie eine andere Dimension, die Faszination dieses Rennens ist etwas Unglaubliches, schwer zu beschreiben. Auf dieser Straße flitzt man mit 250 km/h an den Mauern vorbei. Es werden Dinge getan, die in der allgemeinen Vorstellung undenkbar sind, dort aber als normal angesehen werden.“

Zukunftsperspektiven?

„Nach Manx eröffnete sich mir eine weitgehend unerforschte Welt. 2024 würde ich gerne die North West 200 bestreiten. Generell ziehen mich alle Rennen in Irland an, aber auch der Grand Prix von Macau.“

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