Das erste Rennen in Imola reichte aus, um Gabriele Giannini zum Doppelmeister der National Trophy 1000 zu machen. Der Pole-Mann Niccolò Canepa wurde durch ein technisches Problem gestoppt, das Rennen wurde von Christian Gamarino gewonnen, aber mit dem zweiten Platz am Samstag erreichte Imola, Der römische Fahrer des BMW Pistard Teams wiederholte den Titel aus dem Jahr 2022. Morgen ist das zweite und letzte Rennen sowohl des Wochenendes als auch der Saison, ein sicherlich ruhigeres Rennen, da die Spiele nun vorbei sind. Und was machen wir jetzt? Wie Giannini selbst bestätigt hat, liegt die Zukunft im World Supersport, beim Prodina-Team. In Jerez wird der römische Fahrer also mit der Kawasaki ZX-6R an den Start gehen. Die Vereinbarung scheint auf die letzte Veranstaltung der Meisterschaft beschränkt zu sein, dann werden wir nächstes Jahr sehen.
Giannini lässt die Zugabe fallen
„Ehrlich gesagt war es dieses Jahr schwierig, uns zu wiederholen“ gab der neue zweifache Meister Gabriele Giannini zu. „Heute hatte ich sicherlich Glück mit Canepa, der ein technisches Problem hatte, in Mugello hatte ich weniger Glück …“ Doch erst im vorletzten Rennen des Jahres kam der Titel endlich zustande. „Ich bin glücklich, ich muss meinem gesamten Team danken, denn sie sind wirklich fantastisch. Ohne sie hätte ich es nicht geschafft. Das Niveau ist dieses Jahr sehr hoch, ich habe meine Bestleistung vom letzten Jahr auch fast immer um eine Sekunde verbessert.“ Allerdings war es keine einfache Saison. „Ich habe ein wichtiges Angebot erhalten, in die Superbike-Weltmeisterschaft zu wechseln, und habe es abgelehnt.“ Giannini erinnerte sich. „Von diesem Tag an habe ich mir vorgenommen, alles zu tun, um dieses Ziel zu erreichen. Es war nicht einfach, aber ich habe es getan und es hat sich gelohnt.“ Was wird er nächstes Jahr tun? „Ich werde am europäischen Supersport teilnehmen.“
„Wir waren nicht bereit für die WM“
Das BMW Pistard Team von Gianluca Galesis hat seinen dritten Titel in der National Trophy 1000 erreicht. Der erste kam mit Tamburini, zwei weitere nun mit Giannini. „Es ist ein Fahrer, an den ich geglaubt habe und den ich weitertragen möchte“ unterstrich Galesi und bezog sich dabei genau auf seinen jüngsten Doppelmeister. Anschließend kommen wir noch auf das Thema WorldSBK ein. „Dieses Jahr waren wir nicht bereit, zur Superbike-Weltmeisterschaft zu fahren“ kommentierte er und bezog sich dabei auf das abgelehnte Angebot. „Damit haben wir die Saison und den eingeschlagenen Weg mit BMW fortgesetzt. 2024 geht Gabriele zur Supersport-Weltmeisterschaft und ich werde ihn begleiten.“ Mit welchem Team? „Das kann ich nicht sagen. Am Montag werden wir es wissen. In Wirklichkeit fehlt nur noch der offizielle Status, die Karten sind bereits offengelegt.
Die Rangliste für Rennen 1

Foto: Social-Gabriele Giannini