Gabriele Giannini „In Jerez fühlte ich mich wie ein echter Fahrer“

Von der National Trophy bis zur Supersport-Weltmeisterschaft, ein bisschen wie von der Grundschule ins Gymnasium. Es ist ein großer Sprung, aber wenn man drei Jahre in der Schule verbringt, sind hier gerade mal drei Wochen vergangen. Gabriele Giannini ist jedoch ein wahres Talent und ließ sich nicht einschüchtern. Normalerweise treten in der WorldSSP ehemalige MotoGP-Fahrer an, keine Fahrer, die aus nationalen Meisterschaften kommen, aber der junge Fahrer aus Latium versuchte, sich mit der Kawasaki Prodina zu behaupten.

Ich kam mit nur einem Testtag in Jerez an – Gabriele Giannini erzählt Corsedimoto– Leider konnten wir aufgrund des schlechten Wetters nicht zum ersten freien Training kommen. Ich befand mich sofort im FP2 und im Qualifying. Leider hatte ich im ersten Rennen einen schlechten Start, schaffte aber eine gute Aufholjagd bis auf den 13. Platz, aber leider brach die Lenkung und ich rutschte aus. Das ist schade, denn ich habe um den zwölften Platz gekämpft und es wäre sehr schön gewesen, mein erstes Rennen in den Punkten zu beenden. Leider musste ich im zweiten Rennen aufgrund von Problemen mit der Elektrik aufgeben. Aber ich hatte trotzdem Spaß, es war trotzdem ein schönes Wochenende, ich sah es als eine Art Belohnung, nachdem ich zwei Jahre lang die National Trophy gewonnen hatte.“

Wie haben Sie sich im WorldSBK-Fahrerlager gefühlt?

Das World Superbike-Fahrerlager ist wunderschön, superprofessionell und gleichzeitig vertraut. Ich habe mich sowohl im Umfeld als auch im Team sehr wohl gefühlt. Ich sah dieses Wochenende als eine Art Belohnung nach zwei Jahren in der National Trophy. Das Fahrerlager mit großartigen Champions zu teilen und vor so vielen Fans Rennen zu fahren, war fantastisch, ich fühlte mich wie ein echter Fahrer.“

Sind Sie auf besondere Schwierigkeiten gestoßen?

Es war mein erstes Rennen überhaupt im Supersport und es war etwas kompliziert, es ist eine völlig neue Kategorie für mich. Das Fahrverhalten ist anders als beim 1000er, das Fahrrad muss dafür gemacht werden, mehr zu gleiten. Jetzt muss ich im Winter hart trainieren, um nächstes Jahr fit zu sein. Es gibt noch viel zu tun, aber ich bin überzeugt, dass wir eine gewisse Zufriedenheit erreichen können. Ich freue mich sehr über diese Chance und werde wirklich alles geben.“

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