Die Nachricht wurde erwartet und ist eingetroffen: Ford wird 2026 wieder in der F1-Startaufstellung stehen. Er nutzt die Änderung des Reglements für Triebwerke und kehrt als Ingenieur in die Meisterschaft zurück.
Ausschlaggebend war, dass sich Liberty Media und die FIA entschieden haben, einen Durchbruch zu lancieren, der zur Verwendung von vollständig nachhaltigen Kraftstoffen und einer stärkeren Nutzung von Strom führen wird. Der amerikanische Gigant kann bereits 10 Konstrukteurstitel und 13 Fahrer vorweisen, die er in Zusammenarbeit mit Cosworth erhalten hat. Es ist der dritterfolgreichste Motorenhersteller in der Geschichte der Formel 1. Der letzte Weltmeistertitel war 1994 mit Michael Schumacher, damals am Steuer von Benetton.
F1, Domenicali und Ford kommentieren die Neuigkeiten
Stefano Domenicali, Präsident und CEO von F1, ist begeistert von der Ankunft eines so wichtigen Herstellers in der Meisterschaft: „Fantastische Neuigkeiten für den Sport und wir freuen uns sehr, dass Ford sich den anderen anwesenden Automobilpartnern anschließt. Es ist eine globale Marke mit einem unglaublichen Erbe im Rennsport und der Automobilwelt. Unser Ziel, bis 2030 klimaneutral zu sein und bis 2026 nachhaltige Kraftstoffe einzuführen, ist ein wichtiger Grund für ihre Entscheidung“.
Bill Ford, Executive Chairman der Ford Motor Company, sagte, er sei mit dem unternommenen Schritt zufrieden: „Dies ist der Beginn eines aufregenden neuen Kapitels in der Motorsportgeschichte von Ford, das begann, als mein Urgroßvater Henry Ford ein Rennen gewann, das zur Gründung unseres Unternehmens beitrug. Ford kehrt an die Spitze des Sports zurück und bringt Innovation, Nachhaltigkeit und Elektrifizierung auf eine der sichtbarsten Bühnen der Welt“.
Foto: Formel 1
