F1, kein Bridgestone: Pirelli-Reifen bis 2027

Die F1-Meisterschaft wird bis 2027 weiterhin Pirelli als alleinigen Reifenlieferanten haben. Das italienische Unternehmen gewann die Ausschreibung für den Dreijahreszeitraum 2025–2027. Es besteht auch die Möglichkeit, den Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern.

Für Bridgestone, der unbedingt eine Rückkehr in die Formel 1 anstrebte und dieses Duell verlor, war nichts zu tun. Pirelli beliefert die Meisterschaft seit 2011 mit Reifen und es wurde beschlossen, das Vertrauen zu bestätigen, da man mit dieser Zusammenarbeit zufrieden ist. Der unterzeichnete Vertrag betrifft auch F2 und F3.

F1 wählt Kontinuität: Vorwärts mit Pirelli

In der offiziellen Pressemitteilung heißt es, dass das italienische Unternehmen „hat einen starken Fokus auf die Forschung und Entwicklung nachhaltiger Reifenlösungen gelegt, um die Nachhaltigkeitsziele der Formel 1 zu unterstützen und bis 2030 Netto-Null-Kohlenstoff zu erreichen„.

Ab 2024 werden alle im Grand Prix verwendeten Reifen eine FSC-Zertifizierung (Forest Stewardship Council) tragen, was bedeutet, dass die Plantagen der forstwirtschaftlichen Bestandteile der Reifen so bewirtschaftet werden, dass die biologische Vielfalt erhalten bleibt und das Leben der Menschen profitiert lokale Gemeinschaften und Arbeitnehmer zu unterstützen und gleichzeitig wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Stefano Domenicali, Präsident und CEO der Formel 1, ist mit der neuen Vereinbarung zufrieden: „Seit seiner Rückkehr in den Sport im Jahr 2011 ist Pirelli ein wertvoller Partner, der die Formel 1 durch neue Generationen von Technologien und technischen Vorschriften unterstützt und Reifen liefert, die unseren Fans fantastische Rennen ermöglichen. Das Engagement des Unternehmens für Qualität, Innovation und tiefes Wissen über unseren Sport wird in den kommenden Jahren von entscheidender Bedeutung sein, wenn wir uns den neuen Vorschriften im Jahr 2026 nähern. Pirellis Arbeit konzentriert sich auf Nachhaltigkeit, was durch die FSC-Zertifizierung belegt wird. Wir werden sicherstellen, dass wir weiterhin gemeinsam darauf hinarbeiten unser gemeinsames Netto-Null-Ziel 2030„.

Foto: Formel 1