Schwierig, die Rennen des Misano-Wochenendes nach dem Unfall zu beschreiben, bei dem Fabrizio Giraudo ums Leben kam. Alle Gedanken gehen an ihn und seine Familie. Vor dem Drama waren sowohl beim Pirelli Cup als auch beim Dunlop Cup Runden mit wichtigen Wild Cards ausgetragen worden.
Dunlop-Cup
Am sehnlichsten erwartet wurde Alessandro Delbianco, der mit Keopes Yamaha zwei Testrennen absolvierte. In Rennen 1 triumphierte er mit 17″8 Vorsprung auf den Rest der Gruppe und einer Bestrunde von 1’36.669. Zweiter im Ziel Daniele Zinni, ebenfalls eine Wild Card. Dritterster der Nennungen im Dunlop Cup wurde der Rookie Angelo Raffaele Rubino auf der Honda des Teams Moto House. Hinter ihm der rostfreie Sebastiano Zerbo auf Yamaha S.Evolution nach einer großartigen Aufholjagd vom 11. Platz im Qualifying. Gleiches Skript in Rennen 2 mit Delbianco, der mit 30 Sekunden Vorsprung und einer schnellen Runde von 1:36,914 triumphiert. Laut Zinni. Alberto Gini gewinnt unter den Fahrern, die am gesamten Dunlop Cup teilnehmen, vor Angelo Raffaele Rubino und Sebastiano Zerbo, Autor eines weiteren schönen Rennens.
Im 600. Rennen-1-Erfolg für die Wild Card Nicola Bernabè vor Nazzareno Lumina, Erster unter den Nennungen in der Meisterschaft nach einer großartigen Aufholjagd. Rennen-2 in Fotokopie mit Nicola Bernabè, Erster unter der Zielflagge mit über 18 Sekunden auf Davide Frusconi, der unter den Dunlup-Cup-Fahrern gewinnt.
Pirelli-Cup
Viele prestigeträchtige Wildcards in der ersten Runde des Pirelli Cup Doppelsieg für Luca Salvadori in der 1000er-Klasse. Im Samstagsrennen liegt er vor Doriano Vietti Eamus und Alex Schacht. In Rennen 2 setzte sich Savadori gegen einen hervorragenden Jarno Ioverno durch, der im Qualifying mit einer hervorragenden Zeit von 1:36,9 den ersten Platz belegt hatte. Ioverno erobert damit die Führung des Pirelli Cup 1000 gefolgt von Vietti-Ramus und dem Routinier La Placa.
Viele große Namen im 600er. Im Sprintrennen am Samstagnachmittag siegte Matteo Ferrari vor Roberto Mercandelli und Simone Corsi, die im Hinblick auf das Rennen in Assen noch einen letzten Test absolvierten. In Rennen 2 kehrte sich die Situation um und Roberto Mercandelli erklomm die oberste Stufe des Podiums, gefolgt von Matteo Ferrari und Marco Bussolotti. Unter den Teilnehmern des Pirelli Cups glänzen Edoardo Aquilano, Bryan D’Onofrio und Mattia Capogreco.
