Von den Spitzenplätzen in der MotoGP ist Honda noch weit entfernt. Nach dem Weggang von Marc Marquez liegt das Schicksal und die Entwicklung der RC213V in den Händen von Joan Mir, Luca Marini, Johann Zarco und Taka Nakagami. Eine zentrale Figur in der offiziellen Garage ist sicherlich Santi Hernandez, der Crewchef, der den mehrfachen Champion aus Cervera die meiste Zeit seiner Karriere unterstützte, nun an der Seite des mallorquinischen Fahrers.
Die neue Kombination der Honda-Garage
Joan Mir hat mit einem schwierigen Saisonstart zu kämpfen, mit einem 15. und 13. Platz im Sprint und Traditionsrennen in Katar. Die erste Phase der neuen MotoGP-Saison machte die Verzögerung in der Entwicklung des Honda RC-V deutlich, da kein Fahrer unter den Top 10 war und mehrere erhebliche Probleme noch gelöst werden mussten. Die Zusammenarbeit zwischen Santi Hernandez und dem Weltmeister von 2020, Joan Mir, ist noch nicht in Gang gekommen, auch wenn der Crewchef weiterhin zuversichtlich in dieses neue berufliche Kapitel blickt.
Die Partnerschaft zwischen den beiden Landsleuten begann im vergangenen November, unmittelbar nach dem Wechsel von Marquez zu Gresini. „Wir haben die Saison mit Joan bei den Valencia-Tests begonnen, es ging also mehr oder weniger darum, zu verstehen, was er brauchte. Nach langer Zeit mit Marc ist das natürlich ganz anders. Das Positive für mich ist, dass er ein Fahrer ist, der lernen möchte. Er geht die Dinge offen an und wir müssen ihm vertrauen. Für ihn ist noch alles neu„.
Oberstes Ziel ist es, ihn bestmöglich zu „akklimatisieren“, also das Verständnis zwischen Fahrer und Techniker bestmöglich zu synchronisieren. Nach dem epischen Abenteuer mit Marquez, dem Gewinner von sechs MotoGP-Titeln, hat für Santi Hernandez sicherlich eine neue berufliche Seite begonnen. Jetzt beginnt die neue Straße bergauf und es wird nicht einfach sein, den Abstieg wieder zu finden. „Ich bin zufrieden mit Joan. Unser Ziel ist es, an der Spitze zu stehen, auch wenn wir uns im Moment nicht in der besten Situation befinden„. Für Joan Mir steht in diesem Jahr sehr viel auf dem Spiel, da er zu den Fahrern gehört, deren Vertrag am Ende der Saison ausläuft. Auf der anderen Seite der Garage steht Luca Marini, der einen Zweijahresvertrag hat, der erst Ende 2025 ausläuft.
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Foto: MotoGP.com