Motoxracing glänzte in der ersten Runde der Superbike-Weltmeisterschaft nicht, aber jetzt will es das Blatt wenden. Bradley Ray ist ein Talent, verfügt aber immer noch über einen Hauch von Unerfahrenheit wie das Team, das noch nie auf Phillip Island angetreten ist. Nun dürfte bei den europäischen Rennen für das Team um Sandro Carusi alles etwas einfacher werden. Darüber hinaus wird Motoxracing auch an der Frauen-Weltmeisterschaft und dem Supersport 300 in Katalonien beteiligt sein.
„Die Erwartung besteht darin, besser abzuschneiden als Australien – sagt der Teammanager zu Corsedimoto – Phillip Island war ein ganz besonderes Wochenende. Der Test in Barcelona verlief nicht besonders gut, aber wir sind zuversichtlich. Wir präsentieren uns beim Rennen definitiv anders. Das Ziel ist die Punktezone: Das wäre bereits ein positives Ergebnis für uns und das ist es, was wir in der gesamten Meisterschaft gerne erreichen würden. Wir werden versuchen, immer in den Punkten zu sein und möchten konstant in den Top Ten sein.“
Was haben Sie beim ersten World Superbike-Rennen verpasst?
„Zuallererst die Bedingungen und eine Prise Erfahrung, denn es war das erste Mal, dass unser Team nach Australien reiste. Wir hatten keinerlei Referenz. Außerdem war unser technischer Chef kurz vor der Abreise verstorben.“
Wird Pietro Cassarà in Barcelona anwesend sein?
„Leider wird es nicht dabei sein, aber in Barcelona haben wir bereits die Referenzen vom letzten Jahr: Das Motorrad ist das gleiche.“
Wird er erneut durch Vanni Lorenzini ersetzt?
„Nein, Vanni Lorenzini wird dem Supersport 300-Team folgen. Im Superbike werden wir es mit dem Chefmechaniker, dem Elektronikingenieur und mit der Unterstützung von Yamaha machen.“
Apropos 300: Können Sie dort die Spitze anstreben?
„Wir liegen bei der Vorbereitung immer noch etwas zurück, aber ich bin sehr zuversichtlich, denn Emiliano Ercolani und Elia Bartolini sind zwei gute Fahrer und die Arbeit, die zu Hause an den Motorrädern geleistet wurde, ist zufriedenstellend.“ Ich glaube, dass unsere Fahrer mindestens die Top 5 anstreben können.“