Pedro Acosta, die Reife des Rookies: „Hier ist meine Herangehensweise an die MotoGP“

Im Jahr 2024 wird es zwar nur einen Rookie in der MotoGP geben, aber das reicht, um viel Aufmerksamkeit zu erregen. Offensichtlich beziehen wir uns auf Pedro Acosta, der sein Debüt im Red Bull GASGAS Tech3 Factory Racing Team gibt. Er kommt als Moto2-Champion in die Königsklasse, nachdem er 2021 als Rookie auch den Moto3-Titel gewonnen hat. Er ist ein immenses Talent, hat bei den Wintertests bereits gute Leistungen gezeigt und man hat das Gefühl, dass er eine ausgesprochen positive Saison haben kann.

MotoGP, Acostas Mentalität für 2024

Seine Kollegen gehen davon aus, dass er bereits als Rookie wichtige Ergebnisse erzielen wird, doch vorerst bleibt er lieber auf dem Boden der Tatsachen: „Es ist immer schön, solche Dinge zu hören – sagte er der offiziellen MotoGP-Website – Aber wir müssen abwarten, um die Realität zu sehen und herauszufinden, wo wir an einem echten MotoGP-Rennwochenende sein können. Das Format ist für uns ein bisschen ein Fragezeichen, aber wir werden versuchen, bereit zu sein„.

Wenn Sie als eine Art Prädestinierte gelten, ist Druck unvermeidlich und es ist wichtig zu wissen, wie man damit umgeht. Acosta weiß das gut: „Ich habe in den letzten drei Jahren jeden Tag unter Druck gelebt. Stellen Sie sich einen 16-Jährigen vor, der zum offiziellen KTM-Team kommt und gewinnen muss. Es gab drei Saisons, in denen es um den Sieg ging, aber jetzt komme ich besser mit dem Druck zurecht. Im Jahr 2022 habe ich in der Moto2 große Anstrengungen unternommen, einen Fehler gemacht und jetzt versuche ich, ruhiger zu bleiben„.

Zuversicht für die Debütsaison

Pedro ist überzeugt, dass er ein hervorragendes Paket zur Verfügung hat: „Motorräder und Teams sind super konkurrenzfähig. Im Vergleich zum ersten Test in Valencia hat sich das Motorrad stark verbessert. Es war ein großer Schritt„.

Geschickt folgte der GASGAS Tech3-Teamfahrer Dani Pedrosa, seinen KTM-Kollegen und auch anderen während der Tests: „Ich schaue mir alle ein bisschen an, konzentriere mich aber hauptsächlich auf Brad Binder. Er ist derzeit die Nummer 1 bei KTM, der Schnellste und derjenige, der das Motorrad perfekt fährt„.

Acosta konzentriert sich sehr darauf, was er tun muss, um in der Königsklasse konkurrenzfähig zu sein, und ist sich seiner Ziele noch nicht unausgeglichen: „Die ersten Hausärzte werden uns helfen zu verstehen, wo wir stehen. Ich kann im Test, auf einer Runde oder im Sprintrennen schnell sein, aber zunächst möchte ich sehen, wie ich in den ersten Grand Prix der Saison starte. Dann können wir anfangen, Ziele zu setzen. Wir müssen realistisch sein und verstehen, wo wir stehen und wohin wir wollen. Es ist besser, mit den Füßen auf dem Boden zu bleiben, denn wenn man hoch fliegt, kann der Sturz schwerer sein„.

Foto: Twitter @37_pedroacosta