Supersport, Yari Montella „Es ist eine Schande, den Zeitangriff nicht gemacht zu haben“

In Jerez fehlte nur das Scharfe. Am zweiten Tag der Supersport-Tests absolvierte Yari Montella 75 Runden, die beste Zeit war 1’42″1, sechs Zehntel besser als in der Superpole im Oktober. Natürlich war die Strecke viel schneller und alle waren schneller, aber dennoch war es ein guter Test für den Fahrer aus Kampanien auf der Ducati des Barni-Teams.

„Die Ergebnisse der Tests sind durchaus positiv – kommentiert Yari Montella – Ich hatte zwei Tage lang Fieber und war nicht hundertprozentig gesund. Am zweiten Tag ging es mir körperlich definitiv besser und wir haben auch viel mit dem neuen Fahrwerkstechniker gearbeitet. Jetzt haben wir eine Menge Daten und ich bin zufrieden. Das Einzige, was ich bedauere, ist, dass wir bei optimalen Streckenbedingungen keinen Zeitangriff mit der besten Abstimmung durchführen konnten, aber das Tempo war gut und ich bin zufrieden. Jetzt reisen wir mit dem Wissen nach Australien, dass wir mit einem guten Paket rechnen können.“

Yari Montella war letztes Jahr ebenso schnell wie unglücklich. Zwischen Stürzen und diversen Problemen konnte er sein Talent nicht unter Beweis stellen. Fünfmal erreichte er das Podium, neun Mal blieb die Punktebox jedoch leer. Am Vorabend der Meisterschaft 2023 galt er als einer der Favoriten, beendete die Saison jedoch auf dem neunten Platz. Jetzt hat er einen großen Durst nach Erlösung. Die Tests in Jerez zeigten ein tolles Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Motorrädern und Fahrern. Wir erwarten daher eine wirklich spektakuläre Supersport-Weltmeisterschaft.

Soziales Foto von Barni Racing