Er würde immer gerne um Podestplätze und Siege kämpfen, aber für Fabio Quartararo stellt der fünfte Platz in Sepang ein gutes Ergebnis in einem wirklich schwierigen Jahr 2023 für ihn und Yamaha dar. Das gleiche Ergebnis wurde auch beim langen Rennen in Thailand erzielt, die Tendenz ist also positiv. Wir werden sehen, ob der M1 beim nächsten Grand Prix in Katar ausreichend konkurrenzfähig sein wird. Das Ziel bleibt immer, nützliche Daten für den Prototyp 2024 zu sammeln, die Priorität besteht darin, im nächsten Jahr wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.
MotoGP, Quartararo hofft auf Yamaha-Wachstum
Ducati ist der Bezugspunkt für die MotoGP und bei Yamaha gibt es noch viel zu tun, um den Abstand zu verringern. Quartararo hat mehrfach gesagt, was verbessert werden muss: „Vor allem die Ducatis – berichtet Motosan.es – Sie schaffen es, den zusätzlichen Grip des neuen Reifens auszunutzen und seine gesamte Kraft beim Anfahren, Bremsen, Kurvenfahren auszunutzen … Das können wir nicht. Ich nähere mich meinen Gegnern, wenn der Grip nachlässt, weil wir in diesem Moment beim Einfahren in Kurven und Geraden weniger leiden und ich angreifen kann. Ich bin froh, ein paar Überholmanöver geschafft zu haben, hoffe aber, dass Yamaha die Kraft findet, die nötig ist, um diese Situationen zu lösen„.
Der MotoGP-Champion hofft auch, dass das Iwata-Unternehmen die viel diskutierten Zugeständnisse nutzen kann, um wieder wettbewerbsfähig zu werden: „Ducati wird weiterhin acht Motorräder auf der Strecke haben. Für uns wird es wichtig sein, auch in Zukunft wieder ein Satellitenteam zu haben. Wenn wir Zugeständnisse bekommen, sollten wir das Beste daraus machen, denn ich gehe davon aus, dass sie nicht lange anhalten werden. Das nächste Jahr wird für Yamaha sehr wichtig sein„.
Fall Reifendruck: Fabio ist kritisch
Es gibt noch ein weiteres Thema, das im Mittelpunkt steht und die Regulierung des Reifendrucks betrifft. Bekanntlich darf man einen bestimmten Grenzwert (vorn 1,9 bar und hinten 1,7 bar) nicht unterschreiten, sonst wird zunächst eine Warnung ausgelöst und dann kommt es zu Sensationen. Im Jahr 2024 wird jeder, der sich nicht an die Regeln hält, vom Rennen disqualifiziert.
Von den Fahrern gibt es viele Kritikpunkte und auch Quartararo gehört zu denen, die anderer Meinung sind: „Das kommt mir wie eine ziemlich dumme Entscheidung vor. Das Überholen ist schon für alle schwierig… Vielleicht hätte man den Mindestdruckwert senken können. Sie reden über Sicherheit, aber ich verstehe nicht, warum sie solche Einschränkungen einführen. Gleichzeitig ist es gefährlich, mit zu hohem Druck zu fahren, denn dann funktionieren die Reifen nicht richtig und das Motorrad verhält sich anders„.
Foto: Instagram @fabioquartararo20