Nach der enttäuschenden Leistung im letzten Endurance-Lauf der GT WCE beginnt Valentino Rossi, über die Zukunft nachzudenken. In zwei Wochen findet die letzte Etappe in Holland statt, danach kann er sich auf die MotoGP konzentrieren, wobei das VR46-Team 2023 ein wichtiger Protagonist sein wird, und auf seine persönlichen Pläne für die nächste Saison. Seine Anwesenheit im Fahrerlager der Weltmeisterschaft wird für den letzten Großen Preis von Valencia erwartet, bei dem voraussichtlich der Weltmeistertitel verliehen wird.
Valentino Rossi macht weiter in der GT WCE
Das zweite Jahr auf vier Rädern neigt sich dem Ende zu, aber es scheint sicher, dass der Champion aus Tavullia seinen Lauf im GT World Challenge Europe Endurance Cup fortsetzen wird. In den letzten Tagen stellt er seinen Kalender für 2024 fertig, wieder einmal verbunden mit dem BMW Marke. „Ich denke, das Programm ist noch nicht definiert“, erklärte Valentino Rossi am Ende des Rennens in Montmelò, das leider im Kiesbett lag. „Aber ich werde auf jeden Fall weiterhin hier im GT World Challenge Europe Endurance Cup antreten„.
Einige Details müssen noch geklärt werden. Ziel ist es, an den 24 Stunden von Le Mans teilzunehmen und sich hinter das Steuer des BMW M Hybrid V8-Prototyps zu setzen. „Ob ich weiterhin im Sprint Cup fahren werde, ist noch nicht klar“, fuhr Rossi fort. „Auch in der neuen GT3-Klasse ist die FIA WEC eine Option„. Vor zwei Monaten am Nürburgring machte er deutlich, dass er nächstes Jahr nicht auf der Nordschleife fahren werde: Das Genehmigungsverfahren sei seiner Meinung nach ein Problem, sowohl aus zeitlichen als auch aus lizenztechnischen Gründen.
Darüber hinaus ist er nicht motiviert, Fahrzeuge mit kleinerem Motor zu fahren. „Mein Ziel war es immer, in der grünen Hölle zu fahren„, stellte der BMW-Star klar, als er gefragt wurde, ob er 2024 am 24-Stunden-Rennen teilnehmen würde.“Das Problem ist die Lizenz. Ich denke, es wird schwierig, weil ich nicht genug Zeit dafür habe. Ich müsste auch ein kleineres Auto fahren und habe keine Lust darauf„.
In einem aktuellen Interview mit der Fachwebsite GT-Place stellte er außerdem klar: „Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall mit dem GT3 starten und nicht mit dem Hypercar. Ich möchte einen GT3 in Le Mans fahren! Die Frage ist, ob ich die gesamte FIA-WEC-Meisterschaft anführen werde. Aber ich möchte unbedingt in der GT World Challenge Europe bleiben, was mir sehr gefällt. Der Rest des Programms ist eine Frage der verfügbaren Zeit„.