Im Jahr 2024 wird es in der Superbike-Weltmeisterschaft mehrere Änderungen geben, darunter neue technische Vorschriften und Fahrer, die das Team wechseln. Es dürfte ein sehr interessantes Jahr werden. Zu denjenigen, die sich für einen Farbwechsel entschieden haben, gehören Toprak Razgatlioglu und Jonathan Rea, die bei BMW bzw. Yamaha unterschrieben haben. Zwei Champions, die neue Motivation suchten und auf Erfolg hofften.
Superbike, Dovizioso su Rea und Razgatlioglu
Die Fans sind gespannt, was die beiden Rivalen leisten können. Zu denjenigen, die die WorldSBK mit Interesse verfolgen, gehört auch Andrea Dovizioso, der anlässlich der EICMA über die Transfers der beiden Fahrer sprach: „Ich denke, dass Toprak in zwei Jahren in der Lage sein wird, die Situation zu ändern und mit BMW konkurrenzfähig zu werden. Ich möchte, dass Rea bei Yamaha gut abschneidet. Ich weiß nicht, ob Jerez ein echter Test war, denn der R1 war dort am Rennwochenende stark und ich weiß nicht, ob er auf dieser Strecke gut funktioniert. Ich denke, ich muss verschiedene Tracks ausprobieren, um das wahre Potenzial zu verstehen. Darüber hinaus müssen sie ein wenig arbeiten, um einen Schritt nach vorne zu machen und mit Ducati zu kämpfen„.
Dovizioso versteht die Entscheidungen von Razgatlioglu und Rea, die es nach Jahren mit derselben Marke vorzogen, die Landschaft zu wechseln und neue Projekte in Angriff zu nehmen: „Jonathan hatte kein Gefühl mehr mit der Kawasaki. Ich weiß nicht, wie konkurrenzfähig das Motorrad war, aber das Gefühl war nicht so gut wie in der Vergangenheit, als er um die Meisterschaft kämpfte. Er brauchte eine Veränderung. Toprak hatte eine angenehme Situation bei Yamaha, aber er brauchte eine Veränderung, um mehr Unterstützung zu bekommen. Ich weiß nicht, ob BMW gut genug ist, um einen Schritt zu machen und um den Titel zu kämpfen, aber sie haben eine gute Organisation, um Druck machen zu können. Wir werden sehen, ob es funktioniert. Die Veränderung war für alle gut„.
Im Gegensatz zu Jonny, der die R1 beim Jerez-Test fuhr, muss Razgatlioglu bis Dezember warten, um auf die M 1000 RR zu steigen. Er wird es zuerst in Portimao und dann in Jerez fahren, in der Hoffnung, ideale klimatische Bedingungen vorzufinden, um das Motorrad zu verstehen und den Ingenieuren das richtige Feedback zu geben.
Foto: Yamaha