Simone Saltarelli eine Herzensangelegenheit, für Vallelunga verzichtet er auf das Geld aus der WM

Simone Saltarelli CIV

Simone Saltarelli hätte dieses Wochenende in Belgien sein können, in Spa für die 24 Stunden der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Zusammen mit Kevin Calia und Christian Gamarino startet er seit einiger Zeit für das Team 33 Louit April Moto. Stattdessen ist er in Vallelunga, für die dritte Runde des CIV Superbike mit dem TCF Racing Team. An seiner Stelle setzt das französische Team seinen Landsmann Gabriel Pons ein.

Das Problem der Zufälle ist jedem bekannt, einige haben sich für die Weltmeisterschaft entschieden, andere für die CIV, aber es gibt verschiedene Unterschiede. Wenn ein Fahrer wie Lorenzo Zanetti dieses Jahr beschlossen hat, alles auf die italienische Flagge zu setzen, weil er mit einem Referenzteam wie Bronsos Erfolge anstreben kann, nimmt Simone Saltarelli im Gegenteil mit einem mittelgroßen bis kleinen Team am CIV teil. Im Endurance-Rennen hätte er stattdessen mit einer hochrangigen Realität konkurriert, die ihn für das Rennen bezahlt hätte. Natürlich hatte er in Misano beim ersten Rennen der Saison im Regen das Podium erreicht, aber in Vallelunga kann er kaum die Spitze erreichen.

„TCF wurde für mich geboren, damit ich an Wettkämpfen teilnehmen kann – erzählt Simone Saltarelli Corsedimoto – Aus Fairness gegenüber meinem Teammanager und Freund Francesco Nucci konnte ich mir nicht einmal vorstellen, ein CIV-Rennen zu verlassen, um in Belgien Rennen zu fahren. Ich arbeite auch mit Dunlop in Italien zusammen und die wären wahrscheinlich auch nicht glücklich gewesen.“

Haben Sie Spa im Jahr 2022 bereits ausgelassen?

„Ja, es gab den gleichen Zufall. In Italien nahm ich an der Nationalmeisterschaft teil und kämpfte um den Gewinn der Meisterschaft, dann belegte ich den zweiten Platz. Im Langstreckenrennen kämpfen wir jedoch nicht um den Titel, da wir in Le Mans gestürzt sind.“

Was fühlst du?

„Natürlich tut es mir leid, dass ich nicht an einem prestigeträchtigen Rennen wie den 24 Stunden von Spa-Francorchamps teilnehmen muss. Letztes Jahr war das Team dort unter anderem sehr stark. In der Langstrecken-Weltmeisterschaft erhalte ich dann zusätzlich zum Prestige ein Honorar. Doch der persönliche Aspekt geht für mich weit über den wirtschaftlichen hinaus und daher gehe ich mit höchstem Engagement und Konzentration in die dritte Runde des CIV. Es ist eine bewusst getroffene Entscheidung, es war die richtige Entscheidung.“

Was können Sie anstreben?

„Letztes Jahr in Vallenlunga habe ich mich sehr gut geschlagen und jetzt hoffe ich, die Sensationen von 2022 wiederzufinden. Ich möchte unter die ersten fünf kommen.“

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