MotoGP Richtung Indien, sobald die Probleme gelöst sind, ist die Neugier groß

GP India MotoGP

Die Ruhe nach dem Sturm? Es scheint so. Trotz der vielen Unannehmlichkeiten bei der Anreise nach Indien scheint es den MotoGP-Teams und -Fahrern gelungen zu sein, ihr Ziel zu erreichen. In den sozialen Medien gibt es Leute, die Witze machen, wie Lucio Cecchinello, der ein lustiges Video veröffentlichte, in dem er ein bestimmtes dreirädriges Fahrzeug fährt, das einem Affen ähnelt. Der erste Grand Prix von Indien ist trotz der Probleme faszinierend, wie uns der Experte Giuseppe Muscioni erklärte (hier lesen).

Loris Capirossi hat die Rennstrecke bereits abgefahren und zeigte sich zufrieden „Ich habe es auf einem Motorrad gemacht und es ist eine verrückte, wundervolle Strecke. Meiner Meinung nach wird es den Piloten gefallen.“ sagte er nach der Inspektion und fügte das hinzu „Es ist völlig normal, dass es noch nicht genehmigt wurde. Alle Strecken der Welt sind am Donnerstagabend genehmigt und am Sonntag nach dem GP verlieren sie ihre Genehmigung. Es ist das Verfahren, so viel Zeit wie möglich für alle in unseren Standards erforderlichen Änderungen einzuräumen und diese für das folgende Jahr anpassen zu können, falls neue Sicherheitsanforderungen auftauchen..

Natürlich gab es auch Rückschläge und es blieben noch viele Unbekannte übrig, aber mittlerweile überwiegt auch bei den Piloten die Neugier. Wenn man ohne Referenzen auf neuen Strecken ankommt, sind gewissermaßen alle gleichberechtigt und so können auch Außenstehende glänzen.

Auf öffentlicher Ebene wird mit einer guten Wahlbeteiligung gerechnet. Die Eintrittspreise sind recht günstig, sodass man durchaus mit einem vollen Haus rechnen kann. In Indien gibt es viele Enthusiasten und Motorräder werden seit Jahrzehnten gebaut. Natürlich handelt es sich dabei hauptsächlich um Motorräder, aber Mahindra Racing nimmt seit Jahren an der MotoGP-Weltmeisterschaft teil und bringt wichtige Fahrer wie Francesco Bagnaia, Miguel Oliveira, Jorge Martin und Brad Binder an den Start. Der indische Motorradhersteller hat vor allem mit Bagnaia im Jahr 2016 sechs Siege und viele Podestplätze eingefahren. Dank Mahindras Erfolgen ist das Interesse an der MotoGP-Weltmeisterschaft in Indien immer größer geworden.

Unter anderem in Indien finden regelmäßig nationale Meisterschaften statt und S. Sarath Kumar gab bereits 2011 sein Debüt in der MotoGP. Dieses Jahr wird er als Wildcard-Fahrer KY Ahamed antreten (hier lesen).

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