Die MotoGP hört nicht auf, es ist Zeit zum Testen. Tatsächlich hat die Königsklasse einen sehr wichtigen Tag in Misano verbracht, da sie vor allem mit Blick auf das Jahr 2024 arbeitet. Der Blick richtete sich insbesondere auf Honda und Yamaha, die große Schritte nach vorne machen müssen, um die Lücke zu schließen mit den drei europäischen Herstellern. Wir haben bereits beim Grand Prix mit den Testern Michele Pirro, Dani Pedrosa und Stefan Bradl einige Vorgeschmack darauf gesehen, aber heute denken auch die offiziellen Fahrer darüber nach. Zwei geplante Sitzungen, die erste von 9:00–12:45 Uhr und die zweite von 14:00–18:00 Uhr.
MotoGP, der Rennen fährt
Sonniger Tag in Misano und eine Temperatur von rund 22° C zum Beginn der offiziellen Tests der MotoGP-Kategorie. Das rote Team präsentiert sich mit einem unvollständigen Aufgebot: Francesco Bagnaia, erschöpft nach dem GP von San Marino, verpasst den Testtag, dasselbe gilt für Marco Bezzecchi, der immer noch starke Schmerzen in der linken Hand hat. Auch Testfahrer Michele Pirro wird fehlen: Bei dem gestrigen Unfall erlitt der Ducati-Tester eine Prellung am linken Knöchel. Er wird sich ausruhen und beim GP von Indien als Ersatz für den verletzten Enea Bastianini wieder zum Einsatz kommen. KTM hingegen hat sein komplettes offizielles Lineup, ohne Tester Dani Pedrosa, Autor eines Wochenendes als großartiger Protagonist. Yamaha ist mit Fabio Quartararo und Franco Morbidelli am Start, Aprilia ist mit vier Fahrern am Start, Honda mit drei Startern und Testfahrer Stefan Bradl.
Was sie fühlen werden
Pedrosa fuhr das ganze Wochenende mit einem neuen Carbonrahmen, einer Neuheit, die kürzlich eingetroffen und nach Misano gebracht wurde. Wenn man bedenkt, was der spanische Testfahrer gemacht hat, scheint es ein ziemlich cooles Upgrade für KTM zu sein! Stefan Bradl hat das ganze Wochenende über den Honda RC-V-Prototyp 2024 getestet, etwas, das die anderen Fahrer unbedingt ausprobieren möchten. Joan Mir bekräftigte die Wichtigkeit dieses Tests, ebenso wie Marc Marquez, der von HRC noch viel mehr verlangt: Er äußerte sich positiv zum gestrigen 7. Platz, aber für einen Champion wie ihn ist das offensichtlich nicht genug. Bei Yamaha sind viele Tests geplant, vom Motor über die Aerodynamik bis zum Fahrwerk: Quartararo hofft darauf, er gab zu, dass eine Enttäuschung bei den Tests entscheidend für seine Zukunftspläne sein könnte…
Foto: Valter Magatti
