Ein leidvoller dritter Platz für Francesco Bagnaia beim MotoGP-Sprintrennen in Malaysia. In der zweiten Hälfte ließ sein Tempo merklich nach, was eine Überraschung war, denn er hatte einen guten Start hingelegt und lag einige Runden an der Spitze. Nachdem er Alex Marquez überholt hatte, „brach er zusammen“ und wurde auch von Jorge Martin überholt, der weitere 2 Punkte von ihm zurückholte und auf -11 vorrückte.
MotoGP Malaysia, Bagnaia unzufrieden mit dem Sprintrennen
Davide Tardozzi, Ducati-Teammanager, verriet, dass Pecco sichtlich wütend war, als er ihn nach dem Rennen traf. Der Betroffene bestätigte gegenüber Sky Sport MotoGP seine Enttäuschung: „Es ist schwer zu sagen, was die plötzliche Leistungsänderung verursacht hat. Ich fing an, große Probleme mit der Front zu haben, ich konnte nicht mehr anhalten und in den Linkskurven hatte ich starke Vibrationen. Es war etwas seltsam, es passierte plötzlich. Am Anfang hatte ich etwas Mühe damit aufzuhören, aber es wurde besser. In den letzten Runden hatte ich allerdings deutliche Schwierigkeiten und bin sehr langsam gefahren„.
Bagnaia hatte das Gefühl, dass er mit Marquez um den Sieg kämpfen könnte, und zusammen mit dem Ducati-Team muss er das Problem verstehen, das ihn daran gehindert hat: „Es ist schade, ich hatte einen guten Start und wir haben alles richtig gemacht. Alex war sehr schnell, aber ich hatte das Potenzial, mit ihm zu kämpfen. Leider begann ich viel zu verlieren und ich verstehe nicht, was passiert ist. Zum Glück ist gerade Sprint und wir haben Zeit, uns die Daten anzusehen, um zu verstehen, was schief gelaufen ist. Ich bin jedoch zufrieden, denn es ist immer wichtig, von der Pole-Position zu starten„.
Ein unerklärlicher Niedergang für Pecco
Der amtierende MotoGP-Champion war wirklich erstaunt über das, was passiert ist: „Mein Gefühl war schlechter als am Rest des Wochenendes, es ist seltsam. Ich bin eine Milliarde Runden mit dem Vorderreifen gefahren und alles hat perfekt funktioniert, aber im Sprint hatte ich größere Schwierigkeiten. Schon am Anfang war ich nicht in Bestform, aber dann wurde die Situation immer schlimmer. Vier oder fünf Runden vor Schluss war es sehr schwierig„.
Bagnaia bekräftigte, dass er davon überzeugt sei, dass er ohne diesen Rückschlag in der Lage gewesen wäre, mit Alex um den Sieg zu kämpfen: „Meiner Meinung nach hätte ich bei Marquez bleiben können. Wir lagen das ganze Wochenende über konstant unter 59,5, daher war ich perplex darüber, was passiert ist. Ich habe erwartet, dass es konstant bleibt, ich hatte noch nie besondere Tropfen gehabt„.
Foto: Ducati Corse