Dominique Aegerter fährt mit dem Porsche durch Imola, denkt aber nicht an Autos

Dominique Aegerter

Dominique Aegerter zeichnete sich seit jeher durch sein Talent, seinen fröhlichen Charakter, aber auch durch seine Scharfsinnigkeit aus. Wie lernt man die Imola-Strecke, auf der man noch nie gefahren ist, zumindest ein wenig kennen? Na ja, herumfahren. Der Porsche Club Schweiz hatte direkt auf der Rennstrecke von Imola eine Sportveranstaltung organisiert. Dominque Aegerter nutzte die Gelegenheit, gemeinsam mit den Organisatoren der Veranstaltung einige Runden auf der Strecke zu drehen. Für die Serie „zwei Fliegen mit einer Klappe“ heißt es im Volksmund. Er war Testimonial, Imagemann und Gast und lernte gleichzeitig zumindest ein Minimum von der Anlage kennen, auf der Mitte Juli die World Superbike-Rennen stattfinden werden. Außerdem hatte er jede Menge Spaß mit seinen Freunden und Landsleuten.

Es ist nicht auszuschließen, dass er sich zumindest kurzfristig dem Automobilrennsport widmen könnte, wie es Valentino Rossi, Jorge Lorenzo oder Daniel Pedrosa taten. Für ihn war es ein erster kleiner Kontakt mit einer Strecke, die er nicht kennt.

Dominique Aegerter gilt derzeit als einer der ernsthaftesten Anwärter auf den offiziellen Yamaha-Sattel, den Ende des Jahres Toprak Razgatlioglu räumen wird, der bereits bei BMW unterschrieben hat. Wenn ein MotoGP-Fahrer wie Franco Morbidelli oder Johann Zarco nicht ankommt, würde die Wahl höchstwahrscheinlich auf Dominique fallen, einen hochgeschätzten Fahrer im Fahrerlager. Allerdings hat Yamaha viele starke Fahrer „zu Hause“, darunter Remy Gardner, Aegerters Teamkollege. Den Marktgerüchten zufolge wird Stefano Manzi aller Wahrscheinlichkeit nach in der Superbike-Weltmeisterschaft landen. Bradley Ray und Lorenzo Baldassarri, beide Rookies im vollen Wachstum, sollten im Yamaha-Umfeld bleiben.

Foto Sozial Dominique Aegerter

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