Davide Stirpe blättert um, ja, ändert das Buch. Nach sieben Saisons bei MV wird er dieses Jahr auf der Ducati Panigale V2 des Teams Mesaroli Racing by VMR in der italienischen Supersport-Meisterschaft antreten. Während des Winters wurde über einen Wechsel in die CIV Superbike spekuliert und tatsächlich hatte er Kontakte geknüpft, aber er zog es vor, in der Klasse zu bleiben, in der er jahrelang triumphierte. Von 2016 bis 2021 gehörte er zu den Hauptdarstellern der Meisterschaft und gewann zwei italienische Titel, viele Siege und Podestplätze. 2022 hingegen war ein ausgesprochen verhaltenes Jahr, das ihm aber den richtigen Schub für diese Saison gab.
„Letztes Jahr war eine Katastrophe – Davide Stirpe erzählt Corsedimoto – jetzt will ich anderen und vielleicht auch mir selbst beweisen, dass ich nicht plötzlich dumm geworden bin, ich habe das Motorradfahren nicht verlernt, ich bin noch nicht fertig! Alles, was ich vor 2022 getan habe, kann nicht vergessen werden, und ich möchte zurückgehen, um die Ergebnisse zu erobern, die vor zwei Jahren erzielt wurden. Ich habe eine riesige Lust auf Erlösung, ich bin hungrig nach Siegen und Podestplätzen.
Wie kam es zu der Vereinbarung mit Mesaroli Racing by VMR?
„Alessio Velini, mein langjähriger Freund, hat mich angerufen. Er hatte zusammen mit Mesaroli, einem inzwischen historischen Namen in der Welt der Motorräder, ein neues Projekt auf die Beine gestellt. Ich habe mich sehr gefreut: Ich danke dem Team und Alessio Velini aufrichtig für diese wunderbare Gelegenheit. Wir sind etwas spät gestartet, aber ich bin überzeugt, dass wir gut abschneiden können. Die Panigale ist sicherlich das konkurrenzfähigste Motorrad und meine Wahl wurde auch davon bestimmt.“
Ziel?
„Natürlich möchte ich um den Titel kämpfen. Das Niveau wird auch dieses Jahr wieder sehr hoch sein, mit der Ankunft von Simone Corsi aus der Moto2, mit Massimo Roccoli, der immer da sein wird, um um den Titel zu kämpfen, Roberto Mercandelli, Matteo Patacca und vielen anderen.“
Werden Sie auch weiterhin als FMI-Techniker tätig sein?
„Mit den Talenti Azzurri sind wir natürlich super gestartet. Auch als Bundestrainer wird es ein schönes und intensives Jahr.
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